Hundesport: Dogtrekking

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Wenn die Wildnis ruft!

Beim Dogtrekking lasten wir unsere Hunde ihren Bedürfnissen entsprechend aus. Doch es geht nicht nur um ihre sinnvolle Beschäftigung. Vielmehr steckt eine Sehnsucht dahinter. Sich selbst und seinen Hund besser kennen zu lernen. Und das in einem naturbelassenen, einfachen Umfeld. 

Mit all der Ursprünglichkeit, die unter dem gepflegten Fell lauert, baut uns der Vierbeiner eine Brücke zum elementaren Naturerlebnis. Beim Dogtrekking verbinden sich Hund und Halter auf ganz neue Weise. Sie hören, riechen, schmecken, atmen, laufen, erleben und staunen gemeinsam. Eine wahrhaft bereichernde Erfahrung, die über alltäglichen Hundesport weit hinaus gehen kann. Dogtrekking ist eine Philosophie: back to the roots!

Teamwork ist gefragt

Auf einer Tour verbringt man viele Stunden oder Tage miteinander. Auf diese Weise lernt man einander auf ganz neue Weise kennen und verstehen. Man ist auf einander angewiesen, meistert Schwierigkeiten, Engpässe oder Entbehrungen miteinander. Kaum etwas schweißt mehr zusammen. Das gilt für Zweibeiner ebenso wie für Vierbeiner. Dabei braucht man zum Dogtrekking nur wenige Voraussetzungen. Einen zuverlässigen, gesunden, sozialverträglichen Hund mit gutem Grundgehorsam und guter Kondition. Außerdem ein bisschen Know-how und eine vernünftige Ausrüstung . Und dann kann das Abenteuer beginnen!

Gesundheitscheck: Eignet sich dein Hund fürs Abenteuer?

Wie vor jeden Hundesport müssen wir natürlich vorher abklopfen, ob der Hund, den wir da gerade sportiv einplanen, sich wirklich eignet. Findet er Freude an dem ausgewählten Sport? Zugegeben, nur wenige Hunde haben etwas dagegen einzuwenden, an der frischen Luft herumzutollen. So mancher Hund hat allerdings nach ein paar Stunden genug vom Outdoor-Feeling. Viel lieber will er in sein weiches Körbchen fallen. Mehrere Tage in der Wildnis zu verbringen und dabei lange Strecken zurückzulegen, ist nicht jederhunds Sache.

Diese Hunde finden Dogtrekking klasse

Grundsätzlich solltest du also die Länge der Strecke und die Geschwindigkeit von deinem Hund abhängig machen. Kurzbeinige oder sehr schwere Hunderassen sind meistens nicht das, was man lauffreudig oder ausdauernd nennt. Für das sportive Fernwandern eignen sich am besten Hunde mit aufgewecktem Temperament und einer ausgeprägten Bewegungsfreude. Beispiele sind hierfür Hütehunde, Jagdhunde oder auch nordische Hunde. Empfehlenswert ist es, mit Trekking-Hunden ein Anti-Jagd-Training zu absolvieren. Dann werden euch auch die Versuchungen, in die Hunde beim Dogtrekking geführt werden, nicht mehr aufhalten.

Ausrüstung: nicht am falschen Ende sparen

Vor dem ultimativen Naturerlebnis steht ein Ausflug in die materialistische Konsumwelt. Nur eine hochwertige, sorgsam zusammengestellte Ausrüstung gewährleistet eine reibungslose Tour. Auch puristisch veranlagte Naturfreaks sollten hier nicht am falschen Ende sparen. Denn billige Ware kann Wandersleute in der Wildnis teuer zu stehen kommen. Spezialisierte Outdoor-Fachhändler können dich umfassend beraten. Und keine Sorge! Die Erstanschaffung wird vielleicht nicht ganz billig sein. Dafür hält eine vernünftige Ausrüstung aber fast unbegrenzt.

Und was braucht mein Hund?

Neben der klassischen Outdoor-Bekleidung für uns Zweibeiner muss natürlich auch der Vierbeiner ausgestattet werden. Je nach Strecke und Empfindlichkeit der Pfoten ist die Anschaffung von Booties, also Hundeschuhen, sinnvoll. Du hältst das für überkandidelt? Dann wirf doch mal einen Blick aufs berühmte Idatarod Sled Dog Race. Beim härtesten Schlittenhunderennen der Welt in Alaska käme kaum ein Hund, der seine Pfoten nicht vor Eis und Schnee schützt, ins Ziel.

Achtet beim Kauf darauf, dass die Booties gut sitzen und eine griffige Sohle haben. Manche Hunde stehen anfangs gar nicht auf die Schuhe. Trotzdem lohnt es sich, sie langsam daran zu gewöhnen.

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