Wandern mit Hund – die schönsten Regionen und nützliche Tipps

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Wandern mit Hund in Süddeutschland +10 goldene Sicherheitsregeln

Du willst mit deinem Hund atemberaubende Natur erleben? Dafür musst du nicht nach Alaska oder Norwegen reisen. In Deutschland warten dutzende faszinierende Landschaften darauf, dass ihr sie erkundet. Wir zeigen dir einige und geben nützliche Tipps für Wanderer mit Hunden.

Egal ob im Süden, Norden, Osten oder Westen – wer die schönen Regionen in Deutschland aufzählen will, ist ziemlich lang beschäftigt. Von Österreich und der Schweiz mit ihren tollen Wandergebieten wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst sprechen. Darum erheben wir hier auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Im Outdoor-Special unserer Ausgabe 09/2018 haben wir uns für Süd-, Nord-, Ost- und Westdeutschland jeweils 3 Regionen ausgesucht. Hier stellen wir dir pro Himmelsrichtung einen Tipp vor. Exklusiv findest du hier aber eine Reihe nützlicher Tipps für kürzere und längere Wanderungen mit Hund. Legen wir los!

Wandern mit Hund in Süddeutschland

Bayern, Baden-Württemberg und auch Rheinland-Pfalz warten mit Wäldern, Schluchten und Felsen auf. Der Schluchtensteig im Naturpark Südschwarzwald gilt als einer der spektakulärsten Wanderwege Deutschlands. Besonders beeindruckend: die Etappen durch die Wutachschlucht und die Haslachschlucht.

Anspruch: von mittel bis schwierig

Tipp: In der Schleifenbachschlucht gibt es eine steile Leiter. Die du sie umgehen kannst, liest du auf der Website des Schluchtensteigs. Er ist übrigens 119 Kilometer lang.

Info: www.schluchtensteig.de

Frau passiert Drehtor mit Hund
Foto: Lena Schwarz
Frau entspannt mit Labrador in Natur
Foto: Lena Schwarz

Wandern mit Hund: 10 goldene Sicherheitsregeln

• Informieren dich vorab, ob die Strecke sich für Hunde eignet ist und wie du eventuelle Hindernisse umgehen kannst.

• Notiere die Adresse und Telefonnummer des nächsten Tierarztes für den Notfall.

• Trage vor Wanderungen ein Zeckenabwehrpräparat auf.

• Vorsicht mit Halsbändern bei Bergwanderungen und in dichtem Unterholz: Es droht Strangulierungsgefahr. Brustgeschirre eignen sich besser.

• Achte auf die Wegbeschaffenheit. Scharfkantige Steine oder aufgeheizte Felsen können die Pfoten verletzen.

• Lassen deinen Hund nicht aus stehenden Gewässern trinken. Darin können Krankheitserreger lauern. Nimm ausreichend Trinkwasser für ihn mit.

• Lege genügend Pausen ein, in denen du deinen Hund tränken kannst.

• Vorsicht bei Begegnungen mit Weidetieren wie Kühen, Rindern oder Schafen. Leinen deinen Hund an und weiche großräumig aus.

• An schwierigen und unübersichtlichen Wegabschnitten – oder wenn Wild in der Nähe ist – solltest du auf Disziplin achten.

• Behalte deinen Hund im Auge: Fällt er zurück, hechelt viel oder legt sich hin, ist er möglicherweise erschöpft. Im Zweifel brichst du die Tour lieber ab.

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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