Erfolgreiche Hundeerziehung – Worauf es ankommt

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Erfolgreiche Erziehung lässt sich nicht allein daran festmachen, dass ein Hund Signale befolgt. Noch wichtiger ist sein Sozialverhalten – gegenüber anderen Hunden und Menschen. Und natürlich die Beziehung mit dem/der Halter:in. Doch wie geht gute Hundeerziehung? Muss man unbedingt eine Hundeschule besuchen? Lies hier mehr darüber, worauf es ankommt. 

Früh beginnen, in kurzen Einheiten üben

Auch bei Hunden gilt: Sie lernen ihr Leben lang – und natürlich auch schon als Welpen. Daher solltest du die Erziehung bereits häppchenweise in den Alltag deines Minis integrieren. Dabei kannst du dir zunutze machen, dass die meisten Hundekinder von Natur aus verspielt und wissbegierig sind.

Es macht Welpen also Spaß, neue Dinge zu lernen und mit Menschen zu interagieren. Wichtig ist dabei, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Weniger ist mehr – anfangs reichen schon ein paar Minuten täglich. Am besten übt ihr in einem ruhigen Umfeld. Schwierigkeitsgrade und Ablenkungen lassen sich gekoppelt an den Lernfortschritt immer wieder anpassen.

Die Welt kennenlernen

Es geht auch nicht allein darum, „die Schulbank zu drücken“. Vielmehr ist es wichtig, dass dein Welpe mit dir die Welt entdeckt und Erfahrungen sammelt. Du gibst ihm die Chance, Neues zu entdecken – und dich immer als „sicheren Hafen“ an seiner Seite zu wissen.

So kann er andere Hunde kennenlernen, andere Menschen, andere Orte, aber genauso unterschiedliche Böden, Umgebungen, etc. Bedenke, dass jeder Welpe anders ist. Während einer unerschrocken auf alles zugeht, braucht ein anderer etwas mehr Zeit und Unterstützung – Erwachsen-werden und Lernen sind individuelle Prozesse!

Auch ältere Hunde können Neues lernen. Allerdings bringen sie natürlich auch viele Lern-Erfahrungen mit, die ihr Verhalten beeinflussen. Manche Verhaltensmuster, die dir vielleicht weniger zusagen und/oder dem Hund ein entspanntes, schönes Leben schwermachen, lassen sich dann gar nicht so leicht beeinflussen.

In so einem Fall ergibt es Sinn, die Hilfe von Hundeverhaltensprofis in Anspruch zu nehmen. Achte bei deiner Suche darauf, nachzuschauen, dass die Trainer:in eine professionelle, zu deinen Wünschen und Zielen passende und hundefreundliche Hundetrainer-Ausbildung vorweisen kann.

Professionelle Unterstützung

Hast du noch keine Erfahrung in der Hundeerziehung, lässt du dich am besten in einer Hunde- oder Welpenschule beraten. Die Trainer:innen bieten Einzel- oder Gruppentrainings an und oft gibt es Welpengruppen. Das hat nicht nur Vorteile für die tatsächliche Ausbildung und Erziehung des Hundes. Nebenbei knüpfen Hund und Halter:in neue Kontakte. Du kannst dich mit anderen frisch gebackenen Hundehaltern austauschen, über die eigenen Erfahrungen sprechen und wertvolle, praktische Tipps bekommen.

Bleibe konsequent

Hundeerziehung und Beziehungsarbeit enden nicht mit dem Abschluss der Grundausbildung in der Hundeschule. Regelmäßiges Üben mit Lob und Belohnungen ist auch weiterhin wichtig. Wer das vernachlässigt, oder sich dem Hund gegenüber nicht liebevoll, aber klar und konsequent verhält, wird früher oder später mit Herausforderungen im Zusammenleben rechnen müssen. Es liegt nicht allein am Hund, auch du bist gefragt, damit eure Beziehung eng und vertrauensvoll bleibt.

Bleibe entspannt

Aber denke dabei immer daran: Erziehung und Training sollten nicht in Stress ausarten – weder für den Hund, noch für dich. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, solltest du euch immer wieder Entspannungsphasen gönnen. Ein gemeinsamer Wellnesstag wirkt sich auch positiv auf die Beziehung zum vierbeinigen Familienmitglied aus. Auch lange Spaziergänge mit der ganzen Familie oder gemeinsam verbrachte Ferien schweißen das „Rudel“ zusammen.

Worauf es ankommt: Fazit

Eine gute Erziehung ist elementar für das erfolgreiche und harmonische Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Wichtig ist es, früh damit anzufangen, dem Hund klar und verständlich zu kommunizieren, was man von ihm erwartet und liebevoll, aber konsequent mit ihm umzugehen. Wem es an Erfahrung mangelt, sollte sich mit einer Hundeschule in Verbindung setzen und von einem Profi beraten und unterstützen lassen.