Der Welsh Corgi Pembroke

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Corgis sind die Lieblingshunde des Internets. Charm, Witz und Eigensinn – all das vereinen die britischen Frechdachse in einem superniedlichen Paket. Erfahrt hier mehr über die Hunde, die der Legende nach das Feenvolk den Menschen schenkte!

Das ausführliche Rasseportrait lest ihr in Ausgabe 02/20 von DER HUND.

Einst fanden Bauernkinder zwei Welpen in den Bergen, fuchsähnlich und von goldener Farbe. Sie gehörten dem Feenvolk, das sie als Reittiere einsetzte – der Sattelabdruck ließ sich an der Fellzeichnung noch erahnen. Die Kinder nahmen die Welpen mit und so gelangten die Feenhunde in die Welt der Menschen. So lautet zumindest die Legende. Und wenn man sich die Vierbeiner mit den liebenswerten Fuchsgesichtern so anschaut, könnte an der Geschichte doch was dran sein, oder?

lecorgi mit Schneecorgi in den Bergen
Foto: @lecorgi, Aurelie Four, www.photobya4.com
Die Abenteuer der Instagram-Berühmtheit lecorgi verfolgen mehr als 126.000 Menschen.

Corgis waren Treibhunde

Etwas bescheidener klingt der Ursprung des Corgis beim Blick zurück ins Wales des 11. Jahrhunderts. Die kernigen Kerlchen arbeiteten damals nämlich als Treibhunde. Und dabei setzten sie sich mühelos sogar gegen Ponys und Rinder durch. Als sich aber die Viehhaltung veränderte, wirkte sich das auch auf die Aufgaben der Corgis aus: Sie wurden zu Begleit- und Familienhunden.

Wesen und Bedürfnisse

Von der Putzigkeit des Corgis sollte man sich nicht täuschen lassen, denn sein Charakter ist ebenso der eines Arbeitshundes wie sein Körperbau. Er hat ein ausgeprägtes Überlegenheitsgefühl und braucht glaubwürdige, souveräne und konfliktfähige Menschen. Mit ihnen sind die kurzbeinigen Briten bereit, fast jedes Abenteuer anzugehen. Queen Elisabeth II, einer der berühmtesten Corgi-Fans, hat ihre Corgis oft auf ihre Reisen mitgenommen.

Foto: @jasperislington
Corgi Jasper Islington hat degenerative Myelopathie. Diese Erbkrankheit kann bei Corgis auftreten. Seine Instagram-Follower können mitverfolgen, wie der Rüde damit lebt.

Darüber hinaus sind Corgis recht pflegeleichte Hunde. Allerdings sollte man dazu bereit sein, von Dezember bis Januar und Februar bis November ständig Fell einzusammeln – Corgis verlieren beeindruckend viel Fell übers gesamte Jahr. Außerdem gehörten sie zu den zwergwüchsigen Rassen. und auf ihre Rückengesundheit sollten ihre Menschen immer achten.

Ursprung: Großbritannien, Grafschaft Pembroke, im 11. Jahrhundert waren Corgis als Bauernhunde verbreitet. Sie trieben Großvieh, hielten Höfe von Ratten frei und meldeten Fremde.
Eigenschaften: sehr selbstsicher, selbstständig, extrovertiert, intelligent, lebhaft, robust, humorvoll, anhänglich, durchsetzungsstark, bellfreudig, wachsam

 

Das vollständige Rasseportrait mit vielen weiteren Geschichten, Infos und Einblicken von Corgi-Freunden findet ihr in Ausgabe 02/20 von DER HUND.

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Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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