Urlaub mit Hund – jederzeit gerne! Aber in welcher Art von Unterkunft?

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Dass der Hund mit in den Urlaub darf, ist für die meisten Hundehalter gesetzt. Ausnahmen machen wir nur dann, wenn der Hund alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr auf Reisen gehen sollte oder wenn Eltern, Großeltern & Co. ohnehin schon immer das Urlaubs-Hundesitting übernommen haben. Welche Unterkünfte gut und weniger gut geeignet sind und auf welche Details bei der Wahl zu achten ist, verrät dieser Beitrag. 

Hund spielt am Strand
Foto: unsplash

Urlaub in der Ferienwohnung: selbstbestimmt, aber aufgabenintensiv

Die meisten Hundehalter liebäugeln bei der Suche nach einer Unterkunft mit einer Ferienwohnung. Die Vor- und Nachteile davon verrät diese Gegenüberstellung:

Die Vorteile einer Ferienwohnung

  • Es handelt sich bei der Unterkunft um einen abgeschlossenen, meist großzügig bemessenen Raum. Hier ist Platz für Mensch und Tier.
  • Viele Ferienwohnungen, in denen Hunde erlaubt sind, haben auch einen eingezäunten Gartenbereich dazu. Darin kann der Hund unter den wachsamen Augen seines Zweibeiners toben.
  • Vor allem die Essenzeiten sind in der Ferienwohnung sehr entspannt. Dort kannst du dieselben Regeln durchsetzen wie zuhause.

Der Nachteil einer Ferienwohnung 

  • Der Aufwand für den Hundehalter ist ähnlich wie zuhause: Man muss kochen. Auch Bettenmachen ist tagtäglich angesagt.

Urlaub im Hundehotel: unter Hundehaltern eine Auszeit genießen

Wer ein wenig mehr Luxus haben möchte, wird eher nach einem Hotel statt einer Ferienwohnung Ausschau halten. Hundefreundliche Hotels gibt es im Übrigen nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland.

Die Vorteile eines Hundehotels 

  • Im Hundehotel ist das Tier ein Gast ebenso wie sein Herrchen. „Hunde-müssen-draußen-bleiben“-Schilder gibt es meist nicht.
  • Viele Hundehotels bieten ein spezielles Hundeprogramm an: Dogsitting, Wellnessangebote, Hundefriseur und andere Annehmlichkeiten für den Vierbeiner stehen auf dem Programm.
  • Vor allem die Anlage eines hundefreundlichen Hotels ist anders gestaltet: Weitläufige Spazierrouten locken die Vierbeiner und ihre Herrchen.
Frau interagiert mit zwei Hunden
Foto: unsplash

Der Nachteil eines Hundehotels 

  • Zwischen Menschen menschelt es, zwischen Tieren ebenso. Das heißt auch, dass es nicht zwingend entspannend sein muss, wenn Hund auf Hund trifft und sich die Tiere so gar nicht riechen können.

Campen mit Hund: naturnah, praktisch und gemütlich

Der Campingurlaub mit Hund kommt meist Tier und Mensch recht gelegen, wenn Hunde auf dem Campingplatz erlaubt sind. Diese Information ist in der Regel recht prominent ausgewiesen. Auf einigen Plätzen gibt es sogar spezielle Stellplatz-Areale für Urlauber mit Hund. Hier können die Hunde im günstigsten Fall miteinander spielen. Im ungünstigsten Fall verstehen sich die Tiere nicht miteinander.

Die Vorteile beim Hunde-Camping 

  • Wer im Zelt schläft ist der Natur wohl am nächsten. Reißverschluss auf und das Tier ist dort, wo es sich am wohlsten fühlt. Etwas mehr Komfort verspricht der Urlaub im speziellen Hunde-Wohnmobil.
  • Weitestgehend frei von zeitlichen oder örtlichen Restriktionen, lässt sich der Urlaub auf dem Campingplatz vergleichsweise entspannt genießen. Zumindest gibt es keine festen Essenzeiten, wie etwa im Hotel, an die sich Vier- und Zweibeiner halten müssen.

Der Nachteil beim Hunde-Camping 

  • Nur weil es sich um einen ausgewiesenen Hunde-Campingplatz handelt, muss das noch kein Garant dafür sein, dass sich alle Tiere, die dort Urlaub machen, auch gut verstehen.
Foto: unsplash

Urlaub in der Privatunterkunft: Dieses Angebot stammt meist von Hundefreunden

Wenn du dich nach einer privaten Unterkunft für den Urlaub mit deinem Hund umsieht, kannst du dir relativ sicher sein, dass die Anbieter Hunde mögen. Sonst würden sie es wohl kaum auf sich nehmen, die Tiere für mehrere Tage zu beherbergen.

Die Vorteile der Privat-Unterkunft 

  • Das heimelige Flair ist das, was Hunde schätzen. So kommt die Privat-Unterkunft ihrem Wunsch nach einem ruhigen Urlaub recht nahe.
  • Meist halten die Herbergsleute selbst Hunde. Sie haben jede Menge Tipps auf Lager, wo sich rund um die Unterkunft gut die Zeit verbringen lässt. Auch bei Fragen, etwa zum nächstgelegenen Tierarzt, stehen die Herbergsleute meist mit praktischen Tipps zur Seite.

Der Nachteil einer Privat-Unterkunft 

  • Ein buntes Programm gibt es meist nicht. Stattdessen ist eine Privat-Unterkunft vor allem für die Tierhalter denkbar, die sich selbst ein Urlaubsprogramm zusammenstellen wollen – inklusive Ausflüge an hundefreundliche Seen und in hundefreundliche Parks.
Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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