Samojede

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Größe:

53 bis 57 cm (+/- 3 cm)

Ursprung:

Das dichte, üppige Haarkleid mit der über dem Rücken getragenen Rute verrät seine Herkunft – Sibirien. Die weißen Hunde wurden schon Ende des 17. Jahrhunderts in Reiseberichten als treue Begleiter und des Samojedenvolkes beschrieben. Dieses lebte nomadisch zwischen den Flüssen Ural und Jenissei in den unwirtlichsten Gegenden Russlands. Kilburn Scott, ein Mitglied der Royal Zoological Society in England, brachte seiner Frau von einer Expedition einen biskuitfarbenen Rüden mit und legte damit den Grundstein für die Zucht (FCI-Nr. 212). Der Nordländer verbreitete sich in relativ kurzer Zeit auf der ganzen Welt, auch in warmen Gefilden, wie Südeuropa und dem afrikanischen Kontinent. Dank des weißen Haarkleides kommen Samojeden mit allen klimatischen Gegebenheiten zurecht. In Deutschland begann seine Zucht erst Ende der 1960er Jahre. Mit weniger als jährlich 100 geborenen Welpen gehört der Samojede hier zu den seltenen Rassen.

Verwendungszweck:

Der Samojede wird heute als zuverlässiger, wesensfester und unaggressiver Familienbegleithund wertgeschätzt. Aufgrund ihrer großen Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit werden sie auch zu Therapie- und Blindenführhunden ausgebildet und sind für Hundport geeignet.

Wesen:

Samojeden sind überaus intelligente und recht neugierige Hunde. Der freundliche Nordländer fühlt ist sehr gesellig, kinderlieb, anschmiegsam, sanft und lebhaft. Sein Jagdinstinkt ist nur gering ausgeprägt.
Weitere Informationen: Deutscher Club für Nordische Hunde e.V. Geschäftsstelle Tel.: 0 91 61/8 82 49 32 E-Mail: geschaeftsstelle@dcnh.de Internet: www.dcnh.de