Kuvasz

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Größe:

66 bis 76 cm

Ursprung:

Der Kuvasz ist eine Rasse mit langer Tradition und unterschiedlichen Herkunftstheorien, die aber alle auf den ursprünglichen Verwendungszweck als Begleiter und Beschützer von Viehherden im türksich-asiatischen Raum verweisen. Erstmals urkundlich erwähnt wurden die großen weißen Hunde zurzeit König Matthias‘ (1458-1490), der Kuvasz-Meuten bei Hofjagden einsetzte. 1905 begann man mit der planmäßigen Zucht der uralten ungarischen Hirtenhunderassen mit der welligen, gewirbelten Fellstruktur. 1966 wurde der Rassestandard (FCI-Nr. 54) bei der FCI eingetragen. Die aktuelle Version ist aus dem Jahr 2000.

Verwendungszweck:

Der “moderne” Kuvasz lebt in der Regel als Familien- und Begleithund, der gerne und zuverlässig die Aufgabe der bellenden Alarmanlage übernimmt. Da die Haltung und Erziehung des Kuvasz sehr anspruchsvoll sind, ist er keine Rasse für jedermann. Vereinzelt wird der Hund in den ländlichen Regionen der USA noch als Herdenschutzhund eingesetzt. Unter kundiger Leitung bietet er sich auch für die Ausbildung zum Fährten- und Rettungshund an.

Wesen:

Die jahrhundertelange Nutzung der Kuvaszok (Pl.) als Hirtenhunde formte den speziellen Charakter dieser Tiere. Ausgeprägtes Territorialverhalten und Eigenwilligkeit zeichnen den Kuvasz aus. Dienender Gehorsam ist dem Kuvasz fremd. Er gehorcht aus Zuneigung, nicht aus Unterwürfigkeit. Innerhalb der Familie ist er durchaus verschmust, anhänglich, sensibel und kinderlieb. Konsequent erzogen ist er ein angenehmer, souveräner Hausgenosse, der aber über jede Menge Temperament verfügt und sehr freiheitsliebend ist.
Informationen und Züchterkontakte Klub für Ungarische Hirtenhunde Hohenklingenstr. 7 81375 München Tel.: 089/71 01 91 23

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