Gelenkprobleme bei Hunden

0

Gelenkprobleme können die Beweglichkeit deines Hundes wesentlich beeinträchtigen und so seine Lebensqualität senken. Allgemein können Gelenkprobleme bei jedem Hund vorkommen, größere sind in der Regel aber öfter davon betroffen. Zu den häufigsten Gelenkerkrankungen gehören Hüftgelenkdysplasie und Ellbogendysplasie, Arthrose und Arthritis.    

Gelenkprobleme bei Hunden: Ursachen

Gelenkprobleme können angeboren oder erworben sein. Viele Hunde bekommen Gelenkprobleme mit dem Alter, weil der Gelenkverschleiß im Alter voranschreitet. Aber auch jüngere Hunde können Gelenkprobleme bekommen, z.B. bei Fehlentwicklung des Gelenks. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen. Oft führen falsche Ernährung, Hunde-Übergewicht, Verletzungen infolge eines Unfalls oder orthopädische Erkrankungen zu den Gelenkproblemen. Arthritis bei Hunden kann auch durch eine virale oder bakterielle Infektion ausgelöst werden.

Gelenkprobleme erkennen

Wenn dein Hund sich steif bewegt, lahmt, nicht mehr so oft springt oder Probleme beim Aufstehen hat, kann das ein Anzeichen für ein Gelenkproblem sein. Gelenke können warm werden und sogar anschwellen. Der Hund verhält sich ganz anders, freut sich nicht mehr so sehr auf Spaziergänge, ist oft müde. Wenn du ähnliche Verhaltensänderungen festgestellt hast, gehe bitte möglichst schnell zum Tierarzt. Denn die Gelenkprobleme können deinem Vierbeiner große Schmerzen bereiten.  Außerdem ist es sehr wichtig, so schnell wie möglich mit der individuell passenden Behandlung loszulegen.

Die Behandlung

Je nach der Ursache der Probleme kann der Tierarzt unterschiedliche Behandlungen verordnen. Bei übergewichtigen Hunden soll eine Fütterungsumstellung erfolgen, damit der Vierbeiner abnimmt und sein Körper weniger belastet wird. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente kommen oft zum Einsatz. In einigen Fällen, etwa bei Ellbogendysplasie, kann auch eine Operation infrage kommen. Einige Krankheiten wie Arthritis lassen sich zwar nicht heilen, aber der Verlauf der Krankheit kann in vielen Fällen verzögert werden, sodass dein Liebling auch weiterhin Spaziergänge mit dir genießen kann. Je schneller du auf Symptome und Anzeichen reagierst und den Tierarzt aufsucht, desto weniger muss dein Hund leiden!

Bildquelle: fotolia.com, Urheber: Martin Valigursky

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.