Fit, unbestechlich, bestens ausgebildet – das sind die Hunde, die bei Zoll, Militär und Polizei ihren Dienst verrichten. DER HUND stellt in Ausgabe 8/2016 drei Diensthunderassen vor.

Die Nase vorn bei den Diensthundestaffeln der Länder und bei der Bundespolizei haben zwei sportliche Rassen, die auch bei privaten Haltern sehr beliebt sind: der Deutsche Schäferhund und der Belgische Schäferhund, genauer der Malinois. Der Rottweiler wird inzwischen immer seltener als Diensthund eingesetzt.

Deutscher Schäferhund

Bei keiner anderen Rasse verzeichnet der VDH jedes Jahr so viele Welpen. Laut dem Verein für Schäferhunde (SV) e.V. leben in Deutschland rund eine Viertelmillion dieser athletischen Hunde. Von Anfang an sollte der Deutsche Schäferhund Gebrauchshund sein. Er hütete Schafe, arbeitete als Militärhund im Krieg und überzeugte schließlich auch bei der Ausbildung zum Diensthund der Polizei. Wenig verwunderlich, ist er doch mutig, arbeitsfreudig und will seinem Menschen gefallen!

Malinois

Die belgische Sportskanone begeistert Diensthundeführer und Hundesportler zugleich.

Immer eifrig, schlau und sensibel eignet sich die Rasse gut für die Ausbildung zum Polizeihund. Zunächst durchlaufen alle Hunde dabei die Schutzhundeausbildung. Erst danach können Spezialausbildungen wie die zum Drogenspürhund dazukommen.

Malinois

Rottweiler

Früher bewachte und trieb das schwäbische Muskelpaket Viehherden. Dazu brauchte der Rottweiler Nervenstärke, Mut und Ausdauer. Diese Eigenschaften brauchte er auch im Schutzdienst, für den er überwiegend eingesetzt wurde.

Rottweiler Tierfotoagentur

Verdrängt haben ihn Kollegen wie der Deutsche Schäferhund und Malinois. Sie eignen sich besser als Spürhunde und daher für zusätzliche Aufgaben. Aber als Familienhund hat der Rottweiler auch heute noch viele Fans.

Mehr über diese pflichtbewussten Hunde liest du z. B. in Ausgabe 8/2016 von DER HUND.

Hier geht’s zum Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub e.V.
Hier geht’s zum Deutschen Malinois-Club e.V.