Beagle: Rasseportrait und Zuchtinfo

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Der Beagle hat schon einiges durchgemacht: Als Jagdhund wurde er gezüchtet, als Familienhund geliebt und als Laborhund missbraucht. In Ausgabe 12/2017 widmen wir dem charmanten Sturkopf das große Rasseportrait. Einen Auszug liest du hier.

Snoopy liegt gern auf dem Dach seiner Hundehütte und träumt davon, ein Eiskunstläufer zu sein. Er ist eigensinnig, witzig und treibt seinen Besitzer Charlie Brown in den Wahnsinn. Wer kennt ihn nicht, den sympathischen Hund aus der Trickserie „Peanuts“?

Snoopy ist der wohl berühmteste Beagle der Welt, vielleicht einen Tick philosophischer, als ein echter Rassevertreter es wäre. Denn echte Beagle sind viel zu sehr damit beschäftigt, Futter zu ergattern, das Loch unterm Gartenzaun zu finden und so lange einer Fährte nachzujagen, bis der Hase gefunden ist, zu dem sie gehört.

Beagles lieben die Jagd

Das ist es, was Beagle antreibt: ihre Jagdleidenschaft. Auch wenn sie süß und knuffig aussehen – diese Hunde sind dafür gezüchtet worden, in einer Meute zu leben und hinter Wild herzuhetzen. Selbst die besterzogenen Beagle vergessen Hundeschule und Herrchen innerhalb einer Millisekunde, wenn ihr Jagdtrieb geweckt ist.

Richtig ausgelastet und sozialisiert sind Beagle echte Goldstücke für Einzelpersonen und Familien. Auch ihre Verträglichkeit mit anderen Hunden und Katzen ist legendär.

spielende Beagle-Welpen
Foto: R. Richter/Tierfotoagentur

Gesundheit

Meutehunde wie der Beagle sind die geborenen Schlinger. Wer in einer solchen Gruppe nicht möglichst schnell möglichst viel frisst, geht unter Umständen leer aus. Aus diesem Grund neigen Beagles von Natur aus zu Fettleibigkeit, wenn sie sich nicht ausreichend bewegen dürfen.

Nicht förderlich für die schlanke Taille ist der unwiderstehliche Charmeur-Blick des Beagles. Abgesehen davon, dass einige Rassevertreter mit Übergewicht kämpfen, sind Beagle recht gesunde Hunde.

Steckbrief Beagle

Herkunft: Die Vorfahren stammen aus Frankreich. Die heutigen Beagles wurden aber in England gezüchtet.

Aufgabe: Beagles sind seit jeher Jagdhunde. Sie konnten sowohl zu Pferd als auch zu Fuß geführt werden. Ihre Aufgabe war es vor allem, Hasen und Kaninchen aufzuspüren. Heute sind sie Jagdhunde, Familienhunde und nehmen an Hundesportarten teil. Der Hang zum Jagen beeinflusst noch heute den Charakter des Beagles.

Wesen: ausgeglichen, sanftmütig, gesellig, zielstrebig, stur, verfressen, kinderfreundlich, fröhlich, bewegungsfreudig, zäh

Größe: Normalerweise sind Rüden 36 bis 41 cm hoch und Hündinnen 33 bis 38 cm.

Gewicht: Leichtgewichte wiegen unter 6,8 Kilo, mittlere Hunde 6,8 bis 9 Kilo und schwere 9 bis 11,3 Kilo.

Farben: Alle bekannten Hound-Farben außer „Leber“ sind zugelassen. Besonders beliebt sind zwei- und dreifarbige Hunde. Mit Ausnahme von Weiß können alle Farben auch getüpfelt sein.

Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre

Das komplette Rasseportrait liest du in Ausgabe 12/2017 von DER HUND.

Zucht- und Vereinsinfo

Hier geht es zur Website des Beagle Club Deutschland e. V.

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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