Pfoten: kleine Wunderwerke der Natur

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Pfotenpflege im Sommer und Winter

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Pflege für die Pfoten im Sommer

In den wärmeren Monaten werden Hundepfoten stark strapaziert. Vor allem auf Straßen, an Gewässern und in Parks können Glasscherben lauern. Schnittverletzungen muss oft die Tierärztin/der Tierarzt nähen und sie gehen mit jeder Menge Stress und Schmerzen für den Vierbeiner einher.

Nach Spaziergängen über Wiesen und Felder suchst du deinen Hund an den Pfoten, aber auch im Gesicht, am besten gründlich ab. Zecken etwa können sich zwischen den Zehen festsetzen. Noch dazu können Grannen der Getreideähren Verletzungen und in der Folge schmerzhafte Entzündungen hervorrufen. Von asphaltierten Wegen hältst du dich mit deinem Hund an warmen/heißen Tagen besser fern, er kann sich extrem aufheizen und dann eine besondere Belastung für die Pfoten und Ballen darstellen.

Die glatte, dunkle Oberfläche heizt sich unter Sonneneinstrahlung schnell auf und kann schlimmstenfalls zu Verbrennungen führen. Übrigens: Auch ein erfrischendes Bad im See oder das Waten durch Bäche und Flüsse kann für Hundepfoten zur Tortur werden. Die Bakterien in diesen Gewässern setzen sich mit Vorliebe in Mikroverletzungen und zwischen den Zehen ab, wo sie ideale Bedingungen zur Vermehrung vorfinden. Umso wichtiger ist es, die Pfoten nach einem Bad im Freien spätestens zuhause mit klarem Wasser abzuspülen und sorgfältig zu trocknen – auch im Zwischenzehenbereich.

Im Sommer gilt wie zu allen Jahreszeiten auch: Mit regelmäßiger Pfotenpflege und einer gründlichen Untersuchung nach jedem Spaziergang geht es unseren vierbeinigen Freunden dauerhaft gut. Fühlt sich die Haut der Pfoten nicht glatt und geschmeidig sondern eher rissig an, empfiehlt sich die Verwendung von schützenden Salben, Balsamprodukten oder Ölen, um die Haut schnell wieder zu regenerieren.

Pflege im Winter

In den kalten Monaten werden die Pfoten von Hunden besonders durch Kälte, Nässe, Eis, Streusalz und Rollsplitt beansprucht. Selbst bei kleinen Gassi-Runden gelangen die Pfoten in Kontakt mit chemisch aggressiven Substanzen oder werden durch harte, spitze und dazu kalte Oberflächen stark strapaziert. Wichtig ist dann, die Pfoten bereits vor dem Ausflug ins Freie ordentlich einzucremen, etwa mit Winterpfotenbalsam. Nach der Tour wäschst du die Pfoten deines Hundes dann mit lauwarmem Wasser ab, entfernst so Streusalzreste und Fremdkörperchen und kannst danach ein Pflegeprodukt auftragen. Mehr über die Pflege der Pfoten im Winter liest du hier!