Pfoten: kleine Wunderwerke der Natur

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Früh an die Krallen- und Pfotenpflege gewöhnen

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Pfoten und Krallen regelmäßig kontrollieren

Ältere Hunde dazu zu bringen, ihrem Herrchen oder einer anderen Person (z.B. der Tierärztin) ihre Pfote für eine eingehende Untersuchung zu geben, kann mühselig und nervenaufreibend. Das ist insbesondere der Fall, wenn ein Tier nicht daran gewöhnt und noch dazu ggf. verletzt ist. Umso wichtiger ist es, den vierbeinigen Gefährten schon im Welpenalter entsprechend an die Pfotenpflege zu gewöhnen.

Mache also deinen Hund behutsam mit einem bestimmten Ablauf vertraut (Platz, müde -> auf die Seite legen, Pfote geben). Er sollte sich stressfrei die Pfoten routinemäßig massieren lassen können. Dabei kannst du nach Verletzungen schauen. Natürlich gehört auch das Kürzen der Krallen dazu, wenn dein Hund nicht auf Untergründen unterwegs ist, die das erledigen. Zu lange Krallen sollten mit einer speziellen Krallenschere gekürzt werden. Sonst können Fehlhaltungen auftreten, die sich wiederum negativ auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken.

Achte darauf, den gut durchbluteten Anteil der "Hundespikes" beim Kürzen nicht zu verletzen, sonst kann es zu stärkeren Blutungen kommen. Dem sollte unbedingt vorgebeugt werden. Das gilt insbesondere für die sogenannte Wolfs- oder Daumenkralle, die sich aufgrund ihrer rückwärtigen, hohen Lage nicht von selbst im Zaum halten lässt. Den gleichen bautechnischen Nachteil haben auch die bei einigen Hunderassen vorkommenden zusätzlichen "Afterkrallen". Generell sollte man Verletzungen im Bereich Hundepfoten gut versorgen bzw. verarzten lassen, da diese Stellen durch die ständige Belastung beim Laufen nur schwer abzuschirmen sind, und es daher leicht zu Entzündungen kommen kann.

Wichtig ist, dass dein Hund immer positive Erfahrungen mit der Prozedur verbinden sollte. So lässt er sie der Regel bereitwillig geschehen. Übrigens: Ganz nebenbei stärkt ein solches Ritual die Bindung zwischen Mensch und Tier und fördert damit ein vertrauensvolles Zusammenleben.