Hundesport Mobility: Spaß und Fitness für jeden Hund

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Mobility kombiniert Fitness und Kopfarbeit. Der Spaß und die Gesunderhaltung des Bewegungsapparats stehen im Mittelpunkt. Rassen-, Alters- und Größenunterschiede spielen dabei keine Rolle spielen.

Bei Mobility erarbeiten die Hunde verschiedene Aufgaben in einem Parcours, in dem sich Gerätestationen und gerätefreie Übungen abwechseln. Statt Geschwindigkeit stellen beim Mobility Abwechslungsreichtum und knifflige Herausforderungen für Kopf und Körper den besonderen Reiz für die Hunde dar. Im Prinzip kann jeder Hund am Mobility-Training teilnehmen, denn die verschiedenen Aufgaben lassen sich perfekt an die jeweiligen anatomischen und gesundheitlichen Besonderheiten des Hundes anpassen. Wie bei jeder Hundesportart sollte vorher mit einem Tierarzt oder Physiotherapeuten geklärt werden, welche Übungen der Hund machen darf und welche nicht.

balancieren Mobility
Größe, Alter und Rasse spielen bei Mobility keine Rolle – hier: Irish Wolfhound Amy (links) und Terrier-Mix Yoda.

Aufgaben aus der Physiotherapie

In der Regel sind die gängigen Mobility-Übungen nicht nur erlaubt, sondern sogar sehr förderlich. Ein gut strukturiertes Mobility-Training ist gut für Aufbau und Erhalt der Stützmuskulatur und hält die Gelenke beweglich. Viele Aufgaben sind der Physiotherapie entlehnt und sorgen dafür, dass der Hund bis ins Alter fit und beweglich bleibt. So finden sich in vielen Mobility-Gruppen auch große und schwere Hunde, Hunde mit Erkrankungen oder Verletzungen des Bewegungsapparats und solche, die früher dynamischere Hundesportarten wie Agility oder Flyball betrieben haben. Auch vorsichtige und ängstliche Hunde profitieren enorm von der Gerätearbeit, bei der sie an Körpergefühl und Selbstvertrauen gewinnen.

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".

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