Impfungen beim Hund

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Grundimmunisierung: Diese Impfungen sollte dein Hund haben

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Eine vollständige Grundimmunisierung ist die Voraussetzung für einen optimalen Schutz des Hundes. Wiederholungsimpfungen sollen anschließend bei Leptospirose jährlich erfolgen, bei HCC, Parvovirose, Staupe und Tollwut in dreijährigem Rhythmus.

Im Bereich der Non-Core-Impfungen empfiehlt der bpt für Hunde mit viel Kontakt zu Artgenossen wie in Tierheimen oder Welpengruppen die zusätzliche Impfung gegen Bordetella bronchiseptica. Dieser Erreger ruft eine Infektionskrankheit des Atemtrakts hervor. Empfohlen wird ebenso eine Impfung gegen das Canine Parainfluenzavirus (CPiV), das unter anderem für den Zwingerhusten verantwortlich ist. Ebenfalls ein Zwingerhusten- Auslöser – und für Welpen sogar tödlich – ist das Canine Herpesvirus (CHV-1), wogegen vor allem Zuchthündinnen geimpft sein sollten, damit sie es nicht auf ihren Nachwuchs übertragen können.

Weitere Optionen sind Impfungen gegen Leishmaniose (für Hunde aus endemischen Regionen), gegen Lyme-Borreliose (bei hoher Zeckenpopulation; schützt jedoch nicht gegen jede Borrelienart) und gegen Tetanus. Letztere Impfung wird jedoch wegen der Seltenheit der Erkrankung beim Hund nicht empfohlen.

Hier gelangst du zu den aktuellsten Impfempfehlungen der StIKO Vet am Friedrich-Loeffler-Institut.

Grundimmunisierung von Welpen

im Alter von

8 Wochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe
12 Wochen: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut
16 Wochen: HCC, Parvovirose, Staupe, Tollwut
15 Monaten: HCC, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut

Ken Knabe

... führt seit 1992 Retriever, Hundeausbildung ist sein Hobby. Der Diplom-Politologe hat nach einem Tageszeitungsvolontariat für eine große Kinozeitschrift in Hamburg gearbeitet, ehe er sich auch beruflich Hunden widmete.