Weitwandern mit Hund: Unterwegs beim Zugspitz Dogtrekking

Man nehme: 21 Kilometer Wanderstrecke, würze diese mit 1.000 Höhenmetern, gebe eine unermüdliche Husky-Dame dazu und besprühe alles großzügig mit Regenwasser. Und schon sind sie fertig, das Hochgefühl und der frische Blick auf die kleinen Freuden des Lebens.

Lang bevor der Wecker um halb sechs morgens klingelt, liege ich wach im Wohnmobil. Bei dem Regen, der sanft, aber hartnäckig aufs Dach prasselt, ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Ab und
zu dringen dazu Gebell und halb geflüsterte, halb gerufene Gesprächsfetzen ins Fahrzeuginnere. Auf dem Campingplatz in Grainau ist schon ganz schön was los.

An diesem Wochenende steht ein Teil des Geländes im Zeichen des Zugspitz Dogtrekkings, also des Weitwanderns mit Hund im Wettersteingebirge, zu dem auch die Zugspitze gehört. Aus ganz Deutschland und auch aus Österreich sind sportliche Hundefreunde angereist, um mit ihren Vierbeinern einen von vier Trails in Angriff zu nehmen. Der wohl anstrengendste schlägt mit mehr als 67 Kilometern und 5.400 Höhenmetern zu Buche.

Eine gesunde Selbsteinschätzung sei wichtig, um bei dem Event Spaß zu haben, heißt es online. Beim Gedanken an 5.400 Höhenmeter löst meine Selbsteinschätzung verzweifelt Alarm aus. Als Gelegenheitswanderer bewege ich mich auf der Bambini-Strecke – mit rund 21 Kilometern und mehr als 1.000 Höhenmetern – gerade im Rahmen des Möglichen. Gemeinsam mit meinen Gastgebern, Beate und Berthold Nell, und drei ihrer Huskys geht es heute in die Berge.

Kleider machen Läufer

Maya, ihr Bruder Lupo und Nesthäkchen Luna werden langsam in ihren Boxen munter. In typischer Husky-Manier grummeln und schnaufen sie, bis wir die drei aus dem Wohnmobil lassen. Nach dem Morgenspaziergang und Frühstück sind die Hunde bereit für jedes Abenteuer. Wir Menschen brauchen ein bisschen länger.

Bevor es losgehen kann, müssen wir uns in Funktionsshirts, Wanderhosen, wasserdichtes Schuhwerk und Regenjacken einpacken. Die Rucksäcke bekommen ein Müllsack-Regencape. Das Wetter mag schlecht sein, aber unsere Stimmung ist gut. Der Satz „Du kommst nirgends an, wenn du nur an sonnigen Tagen gehst“ könnte von uns stammen.

Die ganze Reportage findest du in Ausgabe 10/2017 von DER HUND.

Klicke bitte auf ein Foto, um es zu vergrößern.

Fotos: L. Schwarz

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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