Purbello Community-Test: die Zwischenberichte

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Hier geht’s – im wahrsten Sinne des Wortes – um die Wurst! Unsere 5 Test-Teams erzählen, welche Eindrücke die Purbello HundeRolle von Pets Nature bei ihnen gemacht hat.

In ihren Zwischenberichten, hier, gehen sie auf Verpackung und Inhalt ein, und natürlich darauf, was ihre Hunde von dem Nassfutter in Wurstform halten.

Du möchtest erst noch mehr über die Test-Teams (und die Purbello HundeRolle) erfahren? Hier stellen wir sie dir vor! 

07.09.21: Die finalen Fazits sind auch da! Wie viele Pfötchen die Test-Teams schließlich vergeben haben und warum, liest du hier! 

Klicke einfach auf die Namen, um ohne Scrollen zum jeweiligen Test-Team zu springen.

Miko und Jessicas erste Eindrücke 

Das Purbello Futter kommt als Würstchen verpackt an, was schonmal den Gelben Sack erfreut und enorm Platz im Müll spart. Zum Auspacken benötigt man ein Schneidewerkzeug, was sich dann auch zum Zerkleinern nutzen lässt.

Miko, ein kleiner schwarz-weißer Hund, frisst Purbello HundeRolle, die zerschnitten auf einem Teller liegt. Die Wurst mit rotem Etikett liegt daneben.

Die Wurst an sich ist sehr fest, sie eignet sich daher auch klein geschnitten fürs Training.

Was für den einen nützlich ist, ist für den anderen ein Aufwand. Das Kleinschneiden war hier unabdingbar und eher unangenehm.

An den ersten Tagen waren die Hunde noch neugierig, ab Tag 3 wurde dann nur noch gefressen, wenn der Hunger groß genug war. So ist es dann auch geblieben, es wird gefuttert aber eher aus Hunger als aus Lust.

Was auf jeden Fall positiv erwähnt werden muss ist die Verträglichkeit, alle drei vertragen es bestens, auch der Allergiker!

Rüde Watson riecht an einer Purbello HundeRolle, die eine Person in den Händen hält. Das geöffnete Paket mit Hundewürsten ist zu sehen.

Watson und Eicks erste Eindrücke

„Du kannst mir ja viel erzählen“ sagte Watsons Blick, als er erfuhr, dass wir ein neues Futter testen dürfen. Zumal wir auch schon vieles, oft aus reinem Interesse, durchprobiert haben: Diverse Trockenfutter mit- oder ohne Inhaltsstoffe sowie skeptisch ausgewählte Nassfutter in verschiedensten Darreichungsformen. Klassische Dosen in unterschiedlicher Größe, Luftgetrocknet als Instant-Variante, kürzlich im Tetrapack ... aber an eine Wurst haben wir uns irgendwie noch nie ran getraut. Warum eigentlich? Das ist jetzt die Gelegenheit.

Zunächst waren wir sehr überrascht, welche Menge uns tatsächlich zur Verfügung gestellt wurde, denn wir erhielten insgesamt 33 Würste à 800g in den drei Sorten Rind, Ente und Lamm. Das sind *rechne, rechne* 26,4kg oder fast 50 Tagesrationen, die wir erstmal nach Hause brachten und noch am Abend akribisch begutachteten.

Und da wir bereits zwei Tage später mit dem Füttern begonnen haben (wir mussten ja erstmal das angebrochene Nassfutter aufbrauchen), können wir nun mit über drei Wochen Erfahrung über die Purbello Futterrolle berichten.

So, was haben wir da denn genau vor uns?

Eine feste Wurst im Kunststoffdarm, die mit Metallklemmen an den Enden verschlossen ist – kennt man. Anders als bei manchen Kochwürsten ist die Hülle vertrauenserweckend dick, sodass man ihr auch ein versehentliches Fallenlassen zumuten kann. Das beruhigt besonders auf Reisen, denn niemand möchte, dass eine angerissene Wurst in seinem Rucksack vergammelt.

Die Purbello HundeRolle liegt in Würfel geschnitten auf einem Brett.

Das jeweilige Etikett verrät dann die Sorte, wobei die Farben sehr prägnant gewählt wurden, sodass man auch morgens im Halbschlaf erkennt, wonach man gerade greift. Die Angaben zur Zusammensetzung und den analytischen Bestandteilen enthalten die nötigsten Informationen – doch genau hier hätten wir uns etwas mehr Details gewünscht! Die Formulierung „[Tier]fleisch und -innereien 90%“ ist sehr vage und eine genauere Aufschlüsselung würde mehr Transparenz bieten. Wieviel dieser 90 % sind tatsächlich Fleisch und was für Fleisch bzw. welche Innereien wurden in welchen Anteilen verwendet?

Aufgrund der restlichen Zusammensetzung erklärt sich in den analytischen Bestandteilen dann auch der relativ hohe Prozentsatz an Rohasche, was für die Halter wichtig ist, die es gewohnt sind, bei normalem Nassfutter Ergänzungsmittel zuzufüttern.

Rüde Watson frisst aus seinem Napf die kleingeschnittene Hundewurst.

Und wieviel von der Wurst soll nun in unseren 21,4 kg schweren Watson?

Die Fütterungsempfehlung besagt 2-3% des Körpergewichts pro Tag, doch das ergibt in unserem Fall eine Spanne von 1/2 bis 3/4 Wurst. Hier würden wir uns zusätzlich die Angabe des Energiegehaltes wünschen, um es so mit bereits vorhandenen Erfahrungswerten abgleichen zu können. Auch eine Unterscheidung zwischen kleinen und großen Rassen wäre sinnvoll, da diese schließlich unterschiedliche Stoffwechselaktivitäten haben.

Wir haben die Menge letztendlich auf 2/3 Wurst festgelegt und teilen sie auf zwei Mahlzeiten je Tag auf. Diese Menge scheint auszureichen um zu sättigen und Watson hält damit sein Gewicht.

Zum Füttern schneiden wir die komplette Wurst in grobe Würfel. Das lässt sich gut portionieren und der Rest kann einfach in einem Behältnis im Kühlschrank gelagert werden. Anders als manch anderes Hundefutter sind die Würste (für Menschen) sogar einigermaßen geruchsneutral.

Dennoch begannen wir, in Gedanken das Handling von Wurst und Dose miteinander zu vergleichen. Was den Transport und Abfall betrifft, ist die klassische 800g-Blechdose klar im Nachteil. Doch andererseits benötigt sie lediglich einen Löffel und kann direkt mit einem Deckel verschlossen werden. Hier sind Schneidebrett und Behältnis auf Reisen ein ziemlicher Nachteil der Wurst. Doch nicht unmöglich – das muss jeder für sich selber wissen. Wir sehen den geringeren Abfall als immensen Vorteil. Da sich die Würste auch einfacher verstauen lassen, bleibt sicherlich auch irgendwo Platz für eine zusätzliche Tupperdose.

Beim Füttern haben wir seit Jahren ein kleines Ritual:

Nachdem der Napf hingestellt wurde, gibt uns Watson sein Pfötchen, erwidert kurz unseren Blick und darf dann nach unserer Freigabe fressen. Dies macht er inzwischen relativ stoisch, doch wenn er am Futter besonders interessiert ist, erkennt man das sehr schnell an seiner Unruhe. Und die Hunderolle scheint eine große Verlockung zu sein, denn er versucht so schnell wie möglich durch das Ritual zu kommen (und nach drei Wochen dürfte es nicht mehr der Reiz des Neuen sein).

Dass der Napf immer leer ist, möchten wir bei einem Labbi-Mix nicht als Argument anführen, aber es scheint ihm zu schmecken.

Die Futterumstellung erfolgte übrigens problemlos direkt und ohne anteiliges Mischen mit gewohntem Futter. Generell verträgt Watson die Hunderolle unabhängig von der Sorte gut bis sehr gut und lediglich der „Output“ veränderte sich. Durch den (verglichen mit seinem bisherigen Futter) höheren tierischen Anteil wurde es kompakter und mehr.

Was fiel uns in den vergangenen Wochen noch auf?

Da die Wurst an sich recht fest ist, lassen sich Ergänzungsmittel schlechter als bei klassischem Nassfutter untermischen. Doch auch das lässt sich relativ einfach lösen, indem man einen Teil der geschnittenen Würfel mit einer Gabel zerdrückt. Je nach Zusatz kann man etwas Wasser ergänzen und hat seine Flocken oder Pulverchen problemlos untergemischt.

Die auf dem Etikett angebrachte Messhilfe (100g-Striche zum Portionieren) sind hingegen ein nett gemeintes aber nur mäßig nützliches Feature. Durch die Wurstform funktioniert die Aufteilung nur bedingt, doch zum groben Abschätzen der Menge mag es ausreichen.

Insgesamt sind wir mit der Purbello Hundewurst zufrieden! Uns Haltern gefällt das Handling bzw. der wenige Abfall und dem haarigen Zappelkopp ... schmeckt's. Tolle Wurst.

Scotty und Sarahs erste Eindrücke

Scotty war ganz aufgeregt, als es an der Tür klingelte und sah, dass ein Riesen-Paket mit Futter für ihn angekommen war. Wir waren positiv überrascht, wie gut die Verpackung ist. Man sieht sofort, was es für eine Sorte ist, was zusätzlich zu der Hauptsorte enthalten ist und welche Inhaltsstoffe die „Hunde-Rolle“ beinhaltet.

Beagle Scotty liegt in einem Hundebett und schaut in die Kamera. Vor ihm liegen 3 HundeRollen.

Sehr praktisch finden wir auch die Maßstriche, sodass man grob in 100g-Schritten das Futter portionieren kann. Denn so hat sich die „Hunde-Rolle“ auch gut für den Urlaub qualifiziert.

Scotty durfte am ersten Abend natürlich gleich eine „Hunde-Rolle“ testen. Und was sollen wir sagen … Ihm lief schon beim Anrichten des Futters der Wasserfall aus dem Mund. Der Napf war natürlich dann ganz schnell leer!!

Die „HundeRolle“ ist sehr gut zu portionieren, da sie sehr schnittfest ist. Das heißt man kann größere oder kleinere Stücke schneiden oder sie sogar als Leckerlie für zwischendurch benutzen.

Beagle Scotty schleckt an einer aufgeschnittenen HundeRolle.

An den Geruch muss man sich zwar am Anfang etwas gewöhnen, aber nach einiger Zeit geht das dann auch. Vom Aussehen her sieht man auch zwischendrin z.B. größere Kartoffelstücke oder Karotten, was ich sehr ansprechend finde.

Auch nach der ersten Woche hat sich Scotty jedes Mal darauf gefreut, wenn ich die „HundeRolle“ herausgeholt habe und es Essen für ihn gab.

Selbst die Futterumstellung hat problemlos funktioniert – zumal ich sehr drauf achte, wie die Verdauung ist. Doch da gab es keine Probleme!!

Wir freuen uns auf weitere Fütterungen mit der „HundeRolle“ und können sie jetzt schon weiterempfehlen!!

Beagle Scotty liegt hinter seinem gefüllten Napf.
Die verpackten Purbello HundeRollen im geöffneten Karton

Willy und Jessicas erste Eindrücke

Als der Postbote bei uns klingelte, standen auf einmal zwei ziemlich schwere Pakete vor unserer Haustür. Beim Öffnen der Pakete fiel uns gleich auf, dass alles sehr gut und sicher verpackt war. So war in den Paketen Lufpolsterfolie, um die Purbello Hundewurst zu schützen.

Die Würste waren in kleineren Paketen verpackt, immer 8 Stück in einer Packung. Man kann diese Verpackung auch als Aufsteller nutzen (für Gewerbekunden sicher interessant). Die Wurst selbst ist in einer stabilen Wursthülle mit ansprechendem Design verpackt.

Willy war von Anfang an begeistert. Der Geruch ist nicht aufdringlich. So kann man die schnittfeste Wurst in den Napf packen, ohne dass die ganze Wohnung nach Hundefutter riecht.

Da Willy ein recht großer Hund ist, und die Fütterungsempfehlung bei ca. 2-3 % des Körpergewichts liegt, benötigen wir etwas mehr als eine halbe Wurst pro Tag. Man kann die Portion recht gut abmessen, da am Etikett eine Messleiste je 100 g aufgemalt ist.

Wir hatten das Gefühl, dass eine halbe Wurst als Tagesration zu wenig ist, dies lag aber hauptsächlich daran, dass es einfach „weniger“ Menge ist als wenn man eine Büchse öffnet. Daher hat Willy immer etwas mehr bekommen. Er genießt jeden Bissen und freut sich sehr auf die nächste Portion.

Sehr positiv aufgefallen ist, dass die Futterumstellung sehr leicht funktioniert hat, da Willy das Futter einfach MEGA lecker findet. Willy hat ab und an mit Blähungen zu tun. Die Purbello Hundewurst hat er aber vom ersten Tag an super vertragen.

Alles in allem können wir als Zwischenfazit nur Positives berichten.

Der Alttdeutsche Hütehund Willy schaut ein Stück Wurst an, das vor ihm in der Luft gehalten wird.
Willy streckt die Nase zum hingehaltenen Futterstückchen.
Die junge Weimaraner-Hündin Neila sitzt auf einer Wiese. Vor ihr liegt auf einem Schneidebrett eine aufgeschnittene Purbello HundeRolle.
Weimaraner Neila und die HundeRolle mit dem gelben Etikett

Neila und Tinas erste Eindrücke

Als das Paket von Purbello ankam, war Neila drauf und dran, es selbst zu öffnen 🤣 Sie lief verrückt schnüffelnd um den Karton herum.

Als ich das Paket öffnete und die erste Purbello Rolle entnahm, war ich positiv überrascht: Auf der Rolle stehen nur die notwendigsten Informationen, kein schnick, kein schnack. Zudem bin ich von der Schnittfestigkeit sehr angetan, so können wir es perfekt als Snacks beim Rettungshundetraining einsetzen. Es lässt sich prima in Streifen oder Würfel schneiden. Selbst wenn das Training länger dauert, ändert das nichts an der Konsistenz.

Den Geruch (von Purbello Rind, Ente und Lamm) empfinde ich als sehr angenehm und natürlich.

Die Futterumstellung habe ich innerhalb von 7 Tagen problemlos durchgeführt. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme, die richtige „Gramm-Menge“ zu finden, nicht wegen des Berechnens, sondern mit dem Abschneiden. Aber durch das gute Würfeln konnte man es letztendlich gut abwiegen. Ich persönlich fände vielleicht eine Skala über die ganze Rolle sehr hilfreich.

Neila ist soo verrückt nach Purbello, dass sie mich immer mit der Nase anstupst, wenn ich es vorbereite. Unser Fazit kurz und knapp: Purbello ist wie selbstgekocht, perfekt auch zur Belohnung, einfach und problemlos in der Futterumstellung.

Wuff Wuff!

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.