So wird das Dinner mit Hund zur wahren Freude

1. Der Hund sollte ausgetobt sein und schon wissen, was Wörter wie Down!, Platz! und Bleib! bedeuten.

2. Für die erste Trainingseinheit suchst du besser nicht das edelste Lokal der Stadt, sondern eher einen Biergarten oder ein Studentencafé auf.

3. Meide die Hauptgeschäftszeit: Die ersten Trainingseinheiten im Café sind aufregend genug für einen jungen oder untrainierten Hund; Menschenmassen würden ihn – und dich! – am Anfang vollkommen überfordern.

4. Suche euch einen Tisch, unter dem der Hund gut liegen kann und lege ihn mit den entsprechenden Worten dort ab.

5. Versetze dich in seine Lage: Unter den Nachbartischen liegen Kuchenkrümel und andere leckere Dinge, von überall her strömen verlockende Düfte in die Hundenase . . . Liegenbleiben fällt hier schwer!

6. Beuge trotzdem allen Versuchen des Hundes vor, sich fortzuschleichen, indem du mit dem Fuß auf der Leine stehst. Aber überfordere den armen Kerl auch nicht: 5 bis 10 Minuten Cafépause reichen für den Anfang!

7. Bleib kurz sitzen, lies vielleicht in einer Zeitung, bis der Hund das erste Mal aufsteht und/oder zu fiepen beginnt. Darauf reagierst du nicht mit Freude, sondern mit Missfallen: Wiederhole deutlich Down! und Bleib! (oder die Signale, die ihr dafür etabliert habt) und wende dich wieder deiner Lektüre zu.

8. Sobald der Hund für kurze Zeit ruhig geblieben ist, beendest du die Übung, lobst ihn ruhig und gehst freudig weiter. Am besten zur nächsten Hundewiese, wo du herrlich mit ihm spielst und ihm dadurch zeigst, was für ein toller Hund er ist!