Foto: Kathrin Jung

Geschichte


Wenn mitten in der Nacht Tumult in der Schafherde ausbrach, musste der Schäfer möglichst schnell erkennen können, ob das nun ein Wolf war, der seine Herde heimsuchte, oder vielleicht doch der Hütehund, der versprengte Tiere zusammentrieb. Ein weißer Schäferhund war optimal, da sein Fell im Mondlicht leuchtete.

Am Anfang war das Weiß

Eigentlich kommt der Weiße Schäferhund zwar aus Deutschland, aufgrund seiner Zucht-Odyssee gelangte er aber von dort in die USA und nach Kanada, bevor er schließlich in der Schweiz sein endgültiges Zuhause fand. Im Standard ist daher die Schweiz als Ursprungsland genannt.

Charakter


Der Familien-, Begleit- und Arbeitshund wird auch in der Therapie, beim Zoll und bei der Bergwacht eingesetzt – ein echter Allrounder. Sehr beliebt ist er bei Hundesportlern, Reitern und anderen aktiven Menschen.

Schlau oder ängstlich?

Ein kompromissloser, stahlharter Schutzhund ist der Weiße Schäferhund sicherlich nicht, aber er hat durchaus genügend Herdenschutzinstinkt, um seine Familie angemessen zu bewachen. Er ist ein vielseitiger Menschenfreund, dessen Fähigkeiten oft unterschätzt werden.

Körperbau


Besonders viel Wert wird bei der Zucht auf einen festen Rücken mit gerader Oberlinie gelegt. Eine stark abfallende Rückenlinie gilt als schwerer Fehler. Hinterbeine mit schrägen Unterschenkeln und gut gewinkelten Sprunggelenken sorgen für maximale Power beim Rennen. Insgesamt ist ein rhythmisches und raumgreifendes Gangwerk erwünscht.

Typische Probleme eher selten

Die Augen sind mandelförmig und braun. Eine sogenannte Wechselnase, die im Winter rosa verfärbt ist und im Sommer schwarz, ist erlaubt. Ist die Nase aber dauerhaft rosa, so schließt das den betroffenen Hund von der Zucht aus. Typische Erkrankungen großer Hunde – wie HD, ED, OCD oder Herzprobleme – können auftreten. Zudem kann die Rasse wie viele Hütehunde vom MDR1-Defekt betroffen sein. Doch dank verantwortungsvoller Zucht sind diese Probleme eher selten.

Fell und Farbe


Ausschließlich Weiß ist erlaubt. Beim Fell gibt es zwei Varianten: Langstock- und Stockhaar. Die langstockhaarigen Rassevertreter sind etwas pflegeaufwendiger als die kurzhaarigen. Beide haben dichte Unterwolle und neigen zum Haaren.


Foto: Kathrin Jung

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 25 bis 40 kg

Größe: 53 bis 66 cm

Intelligent
Anhänglich gegenüber der Familie
Reserviertheit gegenüber Fremden
Haart

Foto: GlobalP/iStockphoto.com

Foto: Sebastian Quillmann

Foto: Kathrin Jung

Geschichte


Wenn mitten in der Nacht Tumult in der Schafherde ausbrach, musste der Schäfer möglichst schnell erkennen können, ob das nun ein Wolf war, der seine Herde heimsuchte, oder vielleicht doch der Hütehund, der versprengte Tiere zusammentrieb. Ein weißer Schäferhund war optimal, da sein Fell im Mondlicht leuchtete.

Am Anfang war das Weiß

Eigentlich kommt der Weiße Schäferhund zwar aus Deutschland, aufgrund seiner Zucht-Odyssee gelangte er aber von dort in die USA und nach Kanada, bevor er schließlich in der Schweiz sein endgültiges Zuhause fand. Im Standard ist daher die Schweiz als Ursprungsland genannt.


Foto: Kathrin Jung

Charakter


Der Familien-, Begleit- und Arbeitshund wird auch in der Therapie, beim Zoll und bei der Bergwacht eingesetzt – ein echter Allrounder. Sehr beliebt ist er bei Hundesportlern, Reitern und anderen aktiven Menschen.

Schlau oder ängstlich?

Ein kompromissloser, stahlharter Schutzhund ist der Weiße Schäferhund sicherlich nicht, aber er hat durchaus genügend Herdenschutzinstinkt, um seine Familie angemessen zu bewachen. Er ist ein vielseitiger Menschenfreund, dessen Fähigkeiten oft unterschätzt werden.


Foto: Kathrin Jung

Körperbau


Besonders viel Wert wird bei der Zucht auf einen festen Rücken mit gerader Oberlinie gelegt. Eine stark abfallende Rückenlinie gilt als schwerer Fehler. Hinterbeine mit schrägen Unterschenkeln und gut gewinkelten Sprunggelenken sorgen für maximale Power beim Rennen. Insgesamt ist ein rhythmisches und raumgreifendes Gangwerk erwünscht.

Typische Probleme eher selten

Die Augen sind mandelförmig und braun. Eine sogenannte Wechselnase, die im Winter rosa verfärbt ist und im Sommer schwarz, ist erlaubt. Ist die Nase aber dauerhaft rosa, so schließt das den betroffenen Hund von der Zucht aus. Typische Erkrankungen großer Hunde – wie HD, ED, OCD oder Herzprobleme – können auftreten. Zudem kann die Rasse wie viele Hütehunde vom MDR1-Defekt betroffen sein. Doch dank verantwortungsvoller Zucht sind diese Probleme eher selten.

Fell und Farbe


Ausschließlich Weiß ist erlaubt. Beim Fell gibt es zwei Varianten: Langstock- und Stockhaar. Die langstockhaarigen Rassevertreter sind etwas pflegeaufwendiger als die kurzhaarigen. Beide haben dichte Unterwolle und neigen zum Haaren.

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 25 bis 40 kg

Größe: 53 bis 66 cm

Intelligent
Anhänglich gegenüber der Familie
Reserviertheit gegenüber Fremden
Haart


Foto: Kathrin Jung


Foto: GlobalP/iStockphoto.com

Foto: Sebastian Quillmann