Weimaraner

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Foto: Jeanette Hutfluss/tierfotoagentur.de

Geschichte


Über die Weimaranerzucht vor dem 19. Jahrhundert gibt es zahlreiche Theorien. Vermutlich stammt die Rasse von der St.-Hubertus-Bracke ab, die ebenfalls ein reiner Jagdhund und Stammvater vieler Rassen war. Die Kreuzung mit arabischen Windhunden sollte für ein „adeligeres“ Erscheinungsbild sorgen. Ein Gemälde des flämischen Malers Anthonis van Dyck zeigt Prinz Ruprecht von der Pfalz bereits im Jahr 1632 mit einem silbergrauen Jagdhund, der dem Typ des modernen Weimaraners recht nahekommt.

Importiert in die USA

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Zuchtrüden und -hündinnen in die USA importiert, wo die Rasse bis heute sehr beliebt ist. Die Zuchtauslese richtet sich dort mehr nach dem Aussehen und weniger nach Jagdeigenschaften – ein Grund mehr, warum der Weimaraner zum Modehund wurde.

Charakter


Der amerikanische Psychologe Stanley Coren stufte in seiner Intelligenzliste den Weimaraner auf Platz 21 von 400 Hunderassen ein und attestierte der Rasse vor allem eine ausgeprägte Arbeits- und Gehorsamsintelligenz. Das bedeutet: Halter, die mit einem solchen Hund umgehen können, werden es leicht mit ihm haben, denn er lernt sehr schnell.

Er liebt seinen Halter

Obwohl sich der Weimaraner als reiner Begleithund ungeeignet zeigt, ist er dennoch ein Beziehungstyp, der sich ganz besonders stark an seinen Halter bindet. Den Rest der Familie akzeptiert er, seinen Herrn aber liebt er.

Körperbau


Der Rücken ist rassetypisch eher lang, muss aber dennoch fest und muskulös sein. Eine überbaute Hinterhand ist nicht erwünscht. Die untere Profillinie läuft von der ausgeprägten Brust nach oben.

Unterschiedliche Augenfarbe

Die Augen sind dunkel bis hell bernsteinfarben und von intelligentem Ausdruck. Im Welpenalter zeigen sie
eine himmelblaue Farbe. Die Läufe sind hoch, sehnig und mit kräftigen Pfoten ausgestattet. Dadurch kommt der raumgreifende Bewegungsablauf in allen Gangarten zustande.

Fell und Farbe


Der Großteil aller Weimaraner hat kurzhaariges Fell, erlaubte Farben sind Silber-, Reh- und Mausgrau. Die Fellfarbe ist an Kopf und Behängen meist etwas heller als am Rest des Körpers. Weiße Abzeichen sind nur in geringem Maß an der Brust und an den Zehen zulässig. Manche Weimaraner haben einen mehr oder weniger sichtbaren dunklen Aalstrich entlang der Wirbelsäule.


Foto: Jeanette Hutfluss/tierfotoagentur.de

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 25 bis 40 kg

Größe: 59 bis 67 cm

Ø Lebenserwartung: 10 bis 14 Jahre Jahre

intelligent
wachsam
sehr anhänglich
teilweise aggressiv

Foto: Andrea Zachrau/tierfotoagentur.de

Foto: Kerstin Lührs/tierfotoagentur.de


Foto:

Geschichte


Über die Weimaranerzucht vor dem 19. Jahrhundert gibt es zahlreiche Theorien. Vermutlich stammt die Rasse von der St.-Hubertus-Bracke ab, die ebenfalls ein reiner Jagdhund und Stammvater vieler Rassen war. Die Kreuzung mit arabischen Windhunden sollte für ein „adeligeres“ Erscheinungsbild sorgen. Ein Gemälde des flämischen Malers Anthonis van Dyck zeigt Prinz Ruprecht von der Pfalz bereits im Jahr 1632 mit einem silbergrauen Jagdhund, der dem Typ des modernen Weimaraners recht nahekommt.

Importiert in die USA

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Zuchtrüden und -hündinnen in die USA importiert, wo die Rasse bis heute sehr beliebt ist. Die Zuchtauslese richtet sich dort mehr nach dem Aussehen und weniger nach Jagdeigenschaften – ein Grund mehr, warum der Weimaraner zum Modehund wurde.


Foto: Jeanette Hutfluss/tierfotoagentur.de

Charakter


Der amerikanische Psychologe Stanley Coren stufte in seiner Intelligenzliste den Weimaraner auf Platz 21 von 400 Hunderassen ein und attestierte der Rasse vor allem eine ausgeprägte Arbeits- und Gehorsamsintelligenz. Das bedeutet: Halter, die mit einem solchen Hund umgehen können, werden es leicht mit ihm haben, denn er lernt sehr schnell.

Er liebt seinen Halter

Obwohl sich der Weimaraner als reiner Begleithund ungeeignet zeigt, ist er dennoch ein Beziehungstyp, der sich ganz besonders stark an seinen Halter bindet. Den Rest der Familie akzeptiert er, seinen Herrn aber liebt er.


Foto: Jeanette Hutfluss/tierfotoagentur.de

Körperbau


Der Rücken ist rassetypisch eher lang, muss aber dennoch fest und muskulös sein. Eine überbaute Hinterhand ist nicht erwünscht. Die untere Profillinie läuft von der ausgeprägten Brust nach oben.

Unterschiedliche Augenfarbe

Die Augen sind dunkel bis hell bernsteinfarben und von intelligentem Ausdruck. Im Welpenalter zeigen sie
eine himmelblaue Farbe. Die Läufe sind hoch, sehnig und mit kräftigen Pfoten ausgestattet. Dadurch kommt der raumgreifende Bewegungsablauf in allen Gangarten zustande.

Fell und Farbe


Der Großteil aller Weimaraner hat kurzhaariges Fell, erlaubte Farben sind Silber-, Reh- und Mausgrau. Die Fellfarbe ist an Kopf und Behängen meist etwas heller als am Rest des Körpers. Weiße Abzeichen sind nur in geringem Maß an der Brust und an den Zehen zulässig. Manche Weimaraner haben einen mehr oder weniger sichtbaren dunklen Aalstrich entlang der Wirbelsäule.

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 25 bis 40 kg

Größe: 59 bis 67 cm

Ø Lebenserwartung: 10 bis 14 Jahre Jahre

intelligent
wachsam
sehr anhänglich
teilweise aggressiv

Foto: Andrea Zachrau/tierfotoagentur.de

Foto: Kerstin Lührs/tierfotoagentur.de


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Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".

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