Anfang Januar schoss ein Jäger in South-Dakota, einem Bundesstaat der USA, einen Fasan. Als sich der Mann auf die Suche nach dem Vogel machen wollte, bekam er unerwartete Hilfe. 

Eine gelbe Labradorhündin apportierte den Fasan brav. Dass sie den Jäger nicht kannte und er sie auch nicht, störte die Hündin dabei nicht. Wie die  Zeitung Watertown Public Opinion schreibt, war die Hündin viel zu dünn. Sie hatte außerdem Wunden an den Gelenken und Pfoten. Sie muss allein in der Gegend unterwegs gewesen sein. Dort hatten tagelang eisige Temperaturen geherrscht.

Der verdutzte Jäger verständigte die Behörden. Die fleißige Jagdhelferin kam in ein Tierheim. Dort schlief sie erst einmal 48 Stunden lang. Wo die Hundin herkommt, weiß keiner genau. Denn sie hatte keine Plakette und auch keinen Mikrochip. Niemand hatte sie als vermisst gemeldet.

Hoffnung auf Neuanfang

Die Mitarbeiter des Tierheims tauften die Labradorhündin auf den Namen River. Sie soll zwischen 8 und 10 Jahren alt sein. Sie ist stubenrein und scheint eine jagdliche Ausbildung bekommen zu haben. Apportieren kann sie jedenfalls prima. Warum sie allein unterwegs war, ist unklar. Vielleicht ist River während einer Jagd verloren gegangen. Vielleicht wollte ihr vorheriger Halter sie aber auch gar nicht behalten.

Der Hündin geht es jetzt jedenfalls wieder gut. Der Jäger, ohne den River wohl weiterhin allein unterwegs gewesen wäre, konnte sie nicht aufnehmen. Das Tierheim hat sie zur Vermittlung freigegeben. Wir drücken River die Daumen, dass sie ein liebevolles neues Zuhause findet.

Quelle: www.jawina.de; Watertown Public Opinion