Labrador Retriever

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Foto: Tierfotoagentur.de/S. Starick

Geschichte


Die Vorfahren des Labrador Retrievers stammen nicht ursprünglich aus Neufundland/Labrador, sondern kamen erst Anfang des 16. Jahrhunderts mit portugiesischen und spanischen Seefahrern an die dortige Küste von St. John’s, wo sich die Hunde schnell einen Namen als hervorragende Gehilfen beim Fischfang machten.

Arbeit muss sein

Als Anfang des 19. Jahrhunderts der Kabeljauhandel zwischen Neufundland und Großbritannien erblühte, kamen die ersten St. John’s Dogs in die britische Handelsmetropole Poole. Sie gelten als die Zuchtbasis aller Retriever-Rassen. Schnell erlangten die eifrigen Vierbeiner in Adelshäusern große Beliebtheit. Vermutlich wurden später andere Jagdhunde, Mastiffs und Barbets eingekreuzt, um die Jagd- und Retrievereigenschaften weiter zu fördern.

Charakter


Ein artgerecht gehaltener Labrador sprüht vor Lebensfreude und guter Laune. Er ist für jeden Spaß zu haben, allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und anpassungsfähig. Die Wachsamkeit ist bei jedem Hund unterschiedlich stark ausgeprägt. Ist der Labrador von einer Sache oder einem Menschen begeistert, zeigt er dies ausgelassen und stürmisch – für Begrüßungen ist daher oft eine gewisse Standfestigkeit vonnöten. Aggressivität und Bösartigkeit sind der Rasse fremd.

Liebevolles Kraftpaket

Die richtige Auslastung – körperlich, aber auch mental – ist wichtig für ein ausgeglichenes Temperament. Nach wie vor liegt dem Labrador das Apportieren sehr stark im Blut. Nicht jagdlich geführte Hunde kann man gut mit alternativen Bringaufgaben fordern, viele suchen sich diese sogar selbstständig im Haushalt. Auch das Schwimmen ist eine große Leidenschaft des Labradors.

Körperbau


Der Labrador ist ein kräftig gebauter Hund mit kurzer Lendenpartie. Ein besonderes Kennzeichen ist die mittellange Rute, die am Ansatz sehr dick ist und sich zur Spitze hin verjüngt. Sie zeigt keine Befederung, ist jedoch rundherum mit kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt und erscheint dadurch rund – der sogenannte Otterschwanz. Sie kann fröhlich getragen werden, jedoch nicht über den Rücken gebogen.

Kraftvoll und agil

Der starke, kraftvolle und trockene Hals (ohne lose Hautfalten) geht in gut gelagerte Schultern über. An die Brust von angemessener Breite und Tiefe schließt sich ein stark gewölbter, fassförmiger Rippenkorb an. Die geraden Vorderläufe sind von stabiler Knochenstärke. Auch die zur Rute hin nicht abfallende Hinterhand ist hervorragend ausgebildet. Die runden, kompakten, gut aufgeknöchelten Pfoten weisen kompakte und feste Ballen auf. Das Gangwerk erscheint frei und raumgreifend.

Fell und Farbe


Das Haarkleid ist kurz, dicht, nicht wellig und ohne Befederung. Es fühlt sich recht hart an und weist eine wetterbeständige Unterwolle auf. Erlaubte Farben sind Schwarz (einfarbig), Gelb (von hellem Creme bis Fuchsrot) und Braun (Leber- bis Schokoladenbraun). Ein kleiner weißer Brustfleck ist erlaubt.


Foto: Tierfotoagentur.de/S. Starick

Rassefakten auf einen Blick


Größe: 54 bis 57 cm

durchschnittliche Lebenserwartung: 13 Jahre

leichtführiger Hund für Familien und einfühlsame Anfänger
intelligent, Willen zu gefallen
muss körperlich und mental ausgelastet werden
neigt zum Dickwerden

Foto: Tierfotoagentur.de/R. Richter

Foto: Annette Schmitt


Foto: Tierfotoagentur.de/S. Starick

Geschichte


Die Vorfahren des Labrador Retrievers stammen nicht ursprünglich aus Neufundland/Labrador, sondern kamen erst Anfang des 16. Jahrhunderts mit portugiesischen und spanischen Seefahrern an die dortige Küste von St. John’s, wo sich die Hunde schnell einen Namen als hervorragende Gehilfen beim Fischfang machten.

Arbeit muss sein

Als Anfang des 19. Jahrhunderts der Kabeljauhandel zwischen Neufundland und Großbritannien erblühte, kamen die ersten St. John’s Dogs in die britische Handelsmetropole Poole. Sie gelten als die Zuchtbasis aller Retriever-Rassen. Schnell erlangten die eifrigen Vierbeiner in Adelshäusern große Beliebtheit. Vermutlich wurden später andere Jagdhunde, Mastiffs und Barbets eingekreuzt, um die Jagd- und Retrievereigenschaften weiter zu fördern.


Foto: Tierfotoagentur.de/S. Starick

Charakter


Ein artgerecht gehaltener Labrador sprüht vor Lebensfreude und guter Laune. Er ist für jeden Spaß zu haben, allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und anpassungsfähig. Die Wachsamkeit ist bei jedem Hund unterschiedlich stark ausgeprägt. Ist der Labrador von einer Sache oder einem Menschen begeistert, zeigt er dies ausgelassen und stürmisch – für Begrüßungen ist daher oft eine gewisse Standfestigkeit vonnöten. Aggressivität und Bösartigkeit sind der Rasse fremd.

Liebevolles Kraftpaket

Die richtige Auslastung – körperlich, aber auch mental – ist wichtig für ein ausgeglichenes Temperament. Nach wie vor liegt dem Labrador das Apportieren sehr stark im Blut. Nicht jagdlich geführte Hunde kann man gut mit alternativen Bringaufgaben fordern, viele suchen sich diese sogar selbstständig im Haushalt. Auch das Schwimmen ist eine große Leidenschaft des Labradors.


Foto: Tierfotoagentur.de/S. Starick

Körperbau


Der Labrador ist ein kräftig gebauter Hund mit kurzer Lendenpartie. Ein besonderes Kennzeichen ist die mittellange Rute, die am Ansatz sehr dick ist und sich zur Spitze hin verjüngt. Sie zeigt keine Befederung, ist jedoch rundherum mit kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt und erscheint dadurch rund – der sogenannte Otterschwanz. Sie kann fröhlich getragen werden, jedoch nicht über den Rücken gebogen.

Kraftvoll und agil

Der starke, kraftvolle und trockene Hals (ohne lose Hautfalten) geht in gut gelagerte Schultern über. An die Brust von angemessener Breite und Tiefe schließt sich ein stark gewölbter, fassförmiger Rippenkorb an. Die geraden Vorderläufe sind von stabiler Knochenstärke. Auch die zur Rute hin nicht abfallende Hinterhand ist hervorragend ausgebildet. Die runden, kompakten, gut aufgeknöchelten Pfoten weisen kompakte und feste Ballen auf. Das Gangwerk erscheint frei und raumgreifend.

Fell und Farbe


Das Haarkleid ist kurz, dicht, nicht wellig und ohne Befederung. Es fühlt sich recht hart an und weist eine wetterbeständige Unterwolle auf. Erlaubte Farben sind Schwarz (einfarbig), Gelb (von hellem Creme bis Fuchsrot) und Braun (Leber- bis Schokoladenbraun). Ein kleiner weißer Brustfleck ist erlaubt.

Rassefakten auf einen Blick


Größe: 54 bis 57 cm

durchschnittliche Lebenserwartung: 13 Jahre

leichtführiger Hund für Familien und einfühlsame Anfänger
intelligent, Willen zu gefallen
muss körperlich und mental ausgelastet werden
neigt zum Dickwerden

Foto: Tierfotoagentur.de/R. Richter

Foto: Annette Schmitt


Foto: Tierfotoagentur.de/S. Starick

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".

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