Impfungen beim Hund

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Mit Impfungen Infektionskrankheiten verhindern

Impfungen können zahlreiche Infektionskrankheiten verhindern, doch die jährliche Auffrischungsimpfung, wie man sie von früher kennt, empfiehlt der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) schon seit einigen Jahren nicht mehr. Stattdessen sollen Hunde nun sinnvoll nach ihrer individuellen Impf-Notwendigkeit immunisiert werden.

Die neue Leitlinie des bpt will die „starren Impfschemata“ der Vergangenheit durchbrechen. Durch die häufigen Wiederholungsimpfungen wurden die Tiere mitunter zu oft immunisiert.
Da jeder Impfstoff auch Nebenwirkungen haben kann und problematische Zusatz- und Trägerstoffe enthält, ist die langjährige Praxis zunehmend in die Kritik geraten.

Das heißt: Gegen die sogenannten Core-Komponenten, die besonders gefährlich für den Hund oder – im Fall der Tollwut – auch für den Besitzer sein können, sollte jeder Hund zu jeder Zeit geschützt sein. Gegen Non-Core-Komponenten benötigen nur die Hunde Schutz, die aufgrund ihrer Haltungs- und Lebensweise einem besonderen Expositionsrisiko ausgesetzt sind.
Die Core-Komponenten beim Hund sind: Hepatitis contagiosa canis (HCC), Leptospirose, Parvovirose, Staupe und Tollwut.

Ken Knabe

... führt seit 1992 Retriever, Hundeausbildung ist sein Hobby. Der Diplom-Politologe hat nach einem Tageszeitungsvolontariat für eine große Kinozeitschrift in Hamburg gearbeitet, ehe er sich auch beruflich Hunden widmete.

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