Hundeversicherung – welche Arten gibt es?

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Ein Hund ist mehr als ein Haustier: Er ist ein Familienmitglied. Und für dieses möchtest du natürlich Vorkehrungen treffen, damit es im Falle eines Falles abgesichert ist. Hier kannst du nachlesen, welche Versicherungen es gibt und wo sie Anwendung finden.

Haftpflichtversicherung Absicherung in allen Lebenslagen

Die wohl wichtigste Tierversicherung für den Hund ist eine Haftpflichtversicherung. Sie kommt zum Einsatz, wenn dein Hund einen Sach- oder Personenschaden verursacht.

Um einen Sachschaden handelt es sich zum Beispiel, wenn dein Hund die Schuhe deines Freundes mit seinem Spielzeug verwechselt und diese zerkaut. Sie greift außerdem, wenn dein Hund auf die Straße läuft und es dadurch zu einem Unfall kommt. Dabei können Schäden in Millionenhöhe entstehen, daher beläuft sich die Deckungssumme in der Regel auf mindestens fünf Millionen Euro.

Wenn eine Hundebegegnung nach anfänglichem Spielen in einer Beißerei endet und der andere Hund tierärztlich versorgt werden muss, übernimmt die Versicherung die Kosten. Wurde dein Hund verletzt und der/die andere Besitzer:in hat keine entsprechende Versicherung, kann deine Versicherung den Ausfall decken. Bei manchen Hundeschulen musst du nachweisen, dass du deinen Hund haftpflichtversichert hast, bevor du an Kursen teilnehmen kannst. In manchen Bundesländern – diese regeln alle selbst, was in Sachen Hundehaltung gilt – ist eine Hundehalterhaftpflicht ebenfalls obligatorisch.

Personenschäden umfassen nicht nur den direkten Biss deines Hundes, sondern Schäden, die dein Hund indirekt verursacht hat. Du bist also auch abgesichert, wenn sich ein Fahrradfahrer über deinen Hund erschreckt und stürzt.

Eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund kannst du schon ab 30 Euro im Jahr abschließen.

OP-Versicherung – Schutz vor hohen Operationskosten

Leider kann es beim Spielen und Hundesport schon mal zu Verletzungen kommen, die operativ behandelt werden müssen. Operationen sind selten günstig und kosten schnell einen vierstelligen Betrag.

Um dich und dein Portemonnaie vor dieser zusätzlichen Sorge zu bewahren, kannst du eine OP-Versicherung abschließen. Diese umfasst zusätzlich die Vor- und Nachuntersuchung deines Hundes, sowie die benötigten Medikamente.

Bei der OP-Versicherung werden dir je nach Tarif bis zu 100 % der Kosten bis zur vereinbarten Höchstgrenze zurückerstattet. Die Versicherung kann direkt mit dem Tierarzt/der Tierärztin oder der Tierklinik abrechnen.

Die Kosten für eine OP-Versicherung beginnen bei 8 Euro monatlich.

Krankenversicherung das Rundum Paket für die Gesundheit deines Hundes

Die Krankenversicherung für Hunde umfasst nicht nur die ambulante Behandlung deines Vierbeiners, sondern auch notwendige Operationen. Je nach Tarif können auch Vorsorgeleistungen, wie Impfungen, Zeckenschutz oder Kastrationen enthalten sein. Manche Krankenversicherungen übernehmen außerdem die Kosten für die Unterbringung deines Hundes in einer Pension, wenn du selbst ins Krankenhaus musst.

Beim Abschluss einer Krankenversicherung solltest du dir in jedem Fall genau anschauen, was versichert ist und was nicht.

Durch die Vielzahl an Leistungen ist sie die teuerste der vorgestellten Versicherungen. Die Kosten sind abhängig von Rasse, Alter und Größe deines Hundes, daher ergibt der Abschluss dieser Versicherung bereits im Welpenalter Sinn.

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