Haut des Hundes: Unterstützen, schützen, heilen

0

Ursache

Contents

Allergien sind eine der häufigsten Ursachen für Hauterkrankungen. Sie sind mitunter erblich bedingt und treten bei bestimmten Rassen wie Mops, Französischer Bulldogge, Boxer, Labrador Retriever und Deutschem Schäferhund gehäuft auf. Das Immunsystem reagiert dabei überempfindlich auf normalerweise harmlose Substanzen. Das können zum Beispiel Pollen, Gräser, Flohspeichel oder bestimmte Futtermittel sein. Als Auslöser für Hautkrankheiten kommen auch Parasiten und Pilze infrage. Die Erkrankung Hot Spot („Heiße Stelle“) wird häufig durch ein eiterproduzierendes Bakterium verursacht. Beknabbert, leckt oder kratzt sich der Hundes bei starkem Juckreiz, begünstigt das die Infektion.

Milben, Stress und hormonelle Ursache für Probleme der Haut

Demodexmilben, die bei fast jedem Hund natürlicherweise vorkommen, werden bei geschwächtem Immunsystem – evtl. infolge einer anderen Grunderkrankung – zum Problem. Dann lösen sie eine Demodikose aus. Diese macht sich meist im Kopfbereich oder an den Vorderbeinen mit abgegrenzten, geröteten und schuppigen Stellen bemerkbar. Auch Stress, hormonelle Störungen, Autoimmunerkrankungen und Krebs verändern das Hautbild und das Fell mitunter drastisch. So können etwa eine Kastration, eine Schilddrüsenunterfunktion oder auch die Auswirkungen des Cushing-Syndroms zu kahlen Stellen führen. Hier ist medizinische Detektivarbeit gefragt.