Großer Schweizer Sennenhund


Foto: R. Richter/tierfotoagentur.de

Geschichte


Die Reinzucht von Sennenhunden begann Ende des 19. Jahrhunderts. Liebhaber bauten damals mit den großen langhaarigen Berghunden, die es vornehmlich rund um das kleine Dorf Dürrbach im Kanton Bern gab, eine systematische Zucht auf. 1904 wurden die ersten vier Hunde unter dem Namen „Dürrbächler“ bei einer Internationalen Hundeausstellung in Bern in das Schweizer Hundestammbuch eingetragen. Prof. Dr. Albert Heim aus Zürich, einer der großen Förderer der Rasse, bewirkte bald die Umbenennung in „Berner Sennenhund“. 1908 stellte Franz Schertenleib auf einer Ausstellung im Schweizer Langenthal erstmals zwei kurzhaarige Berner Sennenhunde vor. Die erweckten sofort das Interesse von Dr. Albert Heim, der dort Zuchtrichter war. Er sah in ihnen zwei Exemplare des fast ausgestorbenen ehemaligen Metzgerhundes und setzte sich von nun an maßgeblich für den Erhalt und die Zucht dieses großen kurzhaarigen Sennenhundes ein.

Inzucht war nötig

Schon 1909 erfolgte die Eintragung der Rasse „Großer Schweizer Sennenhund“ ins Hundestammbuch der Schweiz. Anfangs war die Zuchtbasis sehr schmal und Inzucht war nötig, um den Fortbestand zu sichern.

Charakter


Passen die Rahmenbedingungen für die Haltung eines so stattlichen Tiers, zieht mit einem Großen Schweizer Sennenhund ein liebenswerter Familienhund ein, der sehr an seinen Menschen hängt. Bei entsprechender Prägung gibt er sich äußerst kinderlieb und verschmust, gutmütig und nervenstark. Ihn bringt so leicht nichts
aus der Ruhe.

Der Vierbeiner kann auch anders

Aufgrund seiner Vergangenheit als Universalaufpasser zeigt er bis heute ausgeprägtes Wach- und Schutzverhalten, das man von Anfang an in die richtigen Bahnen lenken muss.

Körperbau


Der Körper ist etwas länger als die Widerristhöhe, die bei Rüden 65 bis 72 cm und bei Hündinnen 60 bis 68 cm beträgt. Der gerade Rücken ist mäßig lang und kräftig, die Lenden sind breit und stark bemuskelt. Ein rund-ovaler Rippenkorb bildet eine breite Brust. Der eher gedrungene Hals ist muskulös und ohne Wamme. Die innen und außen gut behaarten Ohren sind mittelgroß, dreieckig und ziemlich hoch angesetzt. In Ruhe liegen sie flach an, bei Aufmerksamkeit sind sie nach vorn gerichtet.

Kräftige Kiefer

Der Schädel ist flach und breit. Die am Stirnansatz beginnende Mittelfurche läuft nach oben aus. Der Stopp ist wenig ausgeprägt, der Nasenschwamm schwarz, der Fang kräftig und weder von oben noch von der Seite gesehen spitz. Kräftige Kiefer tragen das vollständige, kräftige und regelmäßige Scherengebiss.

Fell und Farbe


Typische Dreifarbigkeit: Grundfarbe Schwarz mit symmetrischem rot-braunen Brand und weißen Abzeichen.


Foto: R. Richter/tierfotoagentur.de

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 35 bis 60 kg

Größe: 60 bis 72 cm

Ø Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre Jahre

loyal
liebenswert
anhänglich
enorm kraftvoll

Foto: K. Lührs/tierfotoagentur.de


Foto: R. Richter/tierfotoagentur.de

Geschichte


Die Reinzucht von Sennenhunden begann Ende des 19. Jahrhunderts. Liebhaber bauten damals mit den großen langhaarigen Berghunden, die es vornehmlich rund um das kleine Dorf Dürrbach im Kanton Bern gab, eine systematische Zucht auf. 1904 wurden die ersten vier Hunde unter dem Namen „Dürrbächler“ bei einer Internationalen Hundeausstellung in Bern in das Schweizer Hundestammbuch eingetragen. Prof. Dr. Albert Heim aus Zürich, einer der großen Förderer der Rasse, bewirkte bald die Umbenennung in „Berner Sennenhund“. 1908 stellte Franz Schertenleib auf einer Ausstellung im Schweizer Langenthal erstmals zwei kurzhaarige Berner Sennenhunde vor. Die erweckten sofort das Interesse von Dr. Albert Heim, der dort Zuchtrichter war. Er sah in ihnen zwei Exemplare des fast ausgestorbenen ehemaligen Metzgerhundes und setzte sich von nun an maßgeblich für den Erhalt und die Zucht dieses großen kurzhaarigen Sennenhundes ein.

Inzucht war nötig

Schon 1909 erfolgte die Eintragung der Rasse „Großer Schweizer Sennenhund“ ins Hundestammbuch der Schweiz. Anfangs war die Zuchtbasis sehr schmal und Inzucht war nötig, um den Fortbestand zu sichern.


Foto: R. Richter/tierfotoagentur.de

Charakter


Passen die Rahmenbedingungen für die Haltung eines so stattlichen Tiers, zieht mit einem Großen Schweizer Sennenhund ein liebenswerter Familienhund ein, der sehr an seinen Menschen hängt. Bei entsprechender Prägung gibt er sich äußerst kinderlieb und verschmust, gutmütig und nervenstark. Ihn bringt so leicht nichts
aus der Ruhe.

Der Vierbeiner kann auch anders

Aufgrund seiner Vergangenheit als Universalaufpasser zeigt er bis heute ausgeprägtes Wach- und Schutzverhalten, das man von Anfang an in die richtigen Bahnen lenken muss.


Foto: R. Richter/tierfotoagentur.de

Körperbau


Der Körper ist etwas länger als die Widerristhöhe, die bei Rüden 65 bis 72 cm und bei Hündinnen 60 bis 68 cm beträgt. Der gerade Rücken ist mäßig lang und kräftig, die Lenden sind breit und stark bemuskelt. Ein rund-ovaler Rippenkorb bildet eine breite Brust. Der eher gedrungene Hals ist muskulös und ohne Wamme. Die innen und außen gut behaarten Ohren sind mittelgroß, dreieckig und ziemlich hoch angesetzt. In Ruhe liegen sie flach an, bei Aufmerksamkeit sind sie nach vorn gerichtet.

Kräftige Kiefer

Der Schädel ist flach und breit. Die am Stirnansatz beginnende Mittelfurche läuft nach oben aus. Der Stopp ist wenig ausgeprägt, der Nasenschwamm schwarz, der Fang kräftig und weder von oben noch von der Seite gesehen spitz. Kräftige Kiefer tragen das vollständige, kräftige und regelmäßige Scherengebiss.

Fell und Farbe


Typische Dreifarbigkeit: Grundfarbe Schwarz mit symmetrischem rot-braunen Brand und weißen Abzeichen.

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 35 bis 60 kg

Größe: 60 bis 72 cm

Ø Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre Jahre

loyal
liebenswert
anhänglich
enorm kraftvoll

Foto: K. Lührs/tierfotoagentur.de


Foto: R. Richter/tierfotoagentur.de

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".

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