6 verbreitete „Fakten“ über Welpen, die gar keine Fakten sind

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Welpenschutz – gibt’s nicht/gibt’s

Es ist völlig normal, dass Hündinnen den zur eigenen Familie gehörenden Nachwuchs schützen. In diesem Sinne gibt es Welpenschutz also schon. Das schließt neben den eigenen Welpen auch Welpen ein, die von außen zur Familie hinzukommen und sogar den Säugling der Halter. Es gilt aber nicht für jeden fremden Welpen, dem Hündinnen begegnen. Welpenschutz ist also keine allgemeine Verhaltensweise, mit der jeder ältere Hund auf alle Welpen reagiert.

Verantwortlich dafür, dass der eigene Nachwuchs geschützt wird, ist übrigens das Hormon Prolaktin. Es wird auch „Brutpflegehormon“ genannt. Auch bei Rüden steigt dieses Hormon an, wenn z.B. die Halterin schwanger oder eine Hündin im gleichen Haushalt tragend ist.

Ein erwachsener Beagle liegt auf Wiese, vor ihm steht ein Beagle-Welpe
Foto: projects_s/stock.adobe
Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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