Ernährung von chronisch kranken Hunden

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Keine Diät ohne Diagnose

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Krebs

An Krebs erkrankte Hunde magern häufig stark ab. Vereinfacht ausgedrückt verbrauchen Tumore wichtige Nährstoffe und zwingen den Körper dadurch, an seine Reserven zu gehen. So werden Fett und Muskeleiweiß schnell abgebaut. Eine Diät für Krebspatienten zielt darauf ab, dem kranken Hund ausreichend Energie zu liefern, die ihn bei Kräften hält, sein Immunsystem stärkt und zugleich aber Tumore möglichst „hungern“ lässt. Dafür werden Kohlenhydrate reduziert, Fett und Eiweiß aber deutlich erhöht. Viel Fleisch, Gemüse, Obst und hochwertiges Öl sind die Basis. Wichtig ist aber vor allem, dass die angebotene Nahrung dem Hund schmeckt und ihn zum Fressen animiert. Tumore „essen“ nämlich nicht nur mit, sondern lösen durch die Veränderungen im Körper beim Hund häufig Appetitlosigkeit aus.

Allergien

Hunde, die unter Allergien leiden, brauchen eine individuelle Ernährung. Worauf bei Ernährungskonzepten für Allergiker im Einzelnen zu achten ist, erklärt Dr. Nadine Paßlack ausführlich in ihrem Beitrag über Ernährungskonzepte für Allergiker .

Keine Diät ohne Diagnose

Bitte beachten Sie: Dieser Beitrag dient nur der allgemeinen Information. Er kann eine Diagnose sowie die individuelle Beratung beim Tierarzt nicht ersetzen. Keinesfalls sollten Sie die Ernährung Ihres Hundes ohne eine vorherige Absprache mit Ihrem Tierarzt und ohne dessen Anleitung durchfuhren. In der Regel muss bei betroffenen Hunden regelmäßig eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, um die jeweilige Diät dem aktuellen Zustand des Tieres anpassen zu können.

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".