Epilepsie beim Hund

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Was ist Epilepsie?

Inhaltsverzeichnis

Epilepsie geht mit heftigen Muskelkrämpfen, starkem Speicheln und Verwirrtheit bis hin zur Bewusstlosigkeit einher. Für den Halter sind diese Symptome meist sehr erschütternd. Oft geht den eigentlichen Anfällen eine sogenannte Auraphase voraus, in der der Hund bereits wesensverändert ist. Auch nach dem Krampf ist der Hund meist noch einige Stunden lang desorientiert und unsicher, manche Patienten sehen schlecht oder sind vorübergehend sogar blind.

Epilepsie feststellen

Bei symptomatischen Krampfanfällen sollte der Tierarzt zunächst die Ursache finden und möglichst beseitigen. Hilfreich ist es für ihn, wenn der Halter zur Beurteilung ein Video von einem Anfall mitbringt. Nach einer allgemeinen und neurologischen Untersuchung nimmt der Veterinär Blut- und Harntests vor und veranlasst eventuell eine Computer- oder Kernspintomografie . Mit einer Hirnwasseruntersuchung lassen sich entzündliche Erkrankungen nachweisen. In Spezialkliniken wird zur Diagnose auch ein EEG eingesetzt.

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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