Die 5 gefährlichsten Lebensmittel für Hunde

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Diese Lebensmittel sind ebenfalls gefährlich für deinen Hund

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Weintrauben

3. Weintrauben

Trauben und getrocknete Rosinen enthalten Substanzen, die für Hunde stark giftig sind. 10 bis 30 g Weintrauben pro kg Körpergewicht wirken bereits toxisch. Glücklicherweise reagieren nicht alle Hunde gleich empfindlich auf die Inhaltsstoffe.

Symptome
Die Toxine reizen innerhalb weniger Stunden nach der Aufnahme die Schleimhäute der Maulhöhle und des Magen-Darm-Trakts. Das Maul beginnt zu brennen, die Hunde speicheln aufgrund der Übelkeit vermehrt. Schließlich treten Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfälle und Bewusstseinsstörungen hinzu. Größere Mengen Weintrauben und Rosinen können beim Hund nach 1 bis 3 Tagen zum akuten Nierenversagen mit Todesfolge führen.

Therapie
Schnellstmögliche Eliminierung des Giftes mithilfe von Aktivkohle oder Brechmitteln. Eine intensive Infusionstherapie ist wichtig, um die Harnproduktion zu fördern. Setzt der Hund trotz Flüssigkeitszufuhr nur noch geringe Mengen Urin ab oder sind die Nierenwerte im Blutbild bereits erhöht, ist eine Dialyse zur Entgiftung sinnvoll. Säureblocker bieten einen wichtigen Schutz für den Magen, damit die Schleimhäute nicht weiter gereizt werden.

Avocado

4. Avocado

Gefährliche Teile
Die Blätter und Rinde sowie die Frucht des Avocadobaums.

Symptome
Der genaue Wirkungsmechanismus des Giftes Persin ist bisher noch ungeklärt. 60 bis 90 Minuten nach Aufnahme der Avocado entwickeln die Hunde Atemnot. Das Herz schlägt schneller und unregelmäßig, im Gewebe bilden sich Flüssigkeitsansammlungen, sogenannte Ödeme.

Therapie
Schnellstmögliche Eliminierung des Giftes mithilfe von Aktivkohle oder Brechmitteln. Mit einer Infusionstherapie wird das Herz-Kreislauf-System des Hundes stabilisiert. Trotz allem endet die Aufnahme der Frucht für den Hund oft tödlich.

Feigen

5. Feigen

Gefährliche Teile
Der Feigenbaum, der Milchsaft und besonders die unreifen Früchte.

Symptome
Die toxischen Stoffe lösen 1 bis 1,5 Stunden nach der Aufnahme entzündliche Reaktionen an der Haut aus. Aber auch die Bindehäute sowie Schleimhäute des Verdauungstrakts werden irritiert. Größere Giftmengen lösen Krämpfe, Lähmungen und Atemnot aus. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Atemlähmung mit Todesfolge.

Therapie
Schnellstmögliche Eliminierung des Giftes mithilfe von Aktivkohle oder Brechmitteln. Der Hund sollte vom Tierarzt mithilfe einer Infusionstherapie stabilisiert und die Krämpfe unterbunden werden.

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Fotos: Fotolia.com/mykeyruna/Schlierner/Volff/silencefoto/Picsfive/Africa Studio

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".