Deutscher Wachtelhund


Foto: Oliver Giel

Geschichte


Der Wachtelhund ist eine sehr alte Rasse, die völlig dem Deutschen Stöberhund entspricht, wie er zu Beginn des 18. Jahrhunderts beschrieben wurde. Der heutige Wachtelhund geht auf eine Population dieser Stöberhunde zurück, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf der oberbayerischen Seenplatte zu finden war. Seit 1897 wird er rein und nach Leistung gezüchtet. Zunächst unterschied man streng zwei Linien, die auch getrennt gezüchtet wurden: die Braunen und die Braunschimmel. Die Braunen sollen ruhiger und leichtführiger gewesen sein, die Braunschimmel dagegen temperamentvoller und ausdauernder auf der Schweißfährte. Die Braunen galten eher als Kurzjager, die Braunschimmel dagegen als Weitjager. Später wurden beide Linien miteinander vermischt.

Charakter


Der Deutsche Wachtelhund ist sehr temperamentvoll und bewegungsfreudig und sollte frühzeitig konsequent erzogen und ausgebildet werden. Da die Zuchtauswahl nur nach Leistung und nicht nach Schönheit erfolgt, wird er auch immer ein reiner Gebrauchshund bleiben.

Der Hausfreund

So leidenschaftlich und passioniert der Deutsche Wachtelhund seine Arbeit im Revier ausführt, so angenehm und freundlich ist er zu Hause bei seiner Familie. Daher lässt er sich problemlos überallhin mitnehmen. Er besitzt ein angenehmes Wesen, ist seinen Menschen gegenüber treu und anhänglich und genießt den engen Kontakt. Seine Menschenfreundlichkeit bezieht sich aber auch auf alle Zweibeiner, sodass der Wachtelhund eines gewiss nicht ist: nämlich ein Wachhund. Auch wenn vielleicht jetzt viele meinen, dass ein Hund, der wild- und raubzeugscharf ist, doch auch einen gewissen Schutztrieb haben muss. Nein, das ist ein großer Unterschied.

Körperbau


Typisch für den Wachtel ist der „lange Rücken“.
Laut Rassestandard darf der Hund keinesfalls hochbeinig wirken.

Fell und Farbe


Das dicht anliegende Langhaar ist meist wellig, kann aber auch glatt oder lockig sein. Letzteres wird im Standard auch als Astrachan bezeichnet. Dieser Begriff stammt aus dem Jargon der Kürschner und ist eine andere Bezeichnung für Persianer. Im Nacken, am Behang und auf der Kruppe ist das Haar häufig lockig. Die Hinterseite der Läufe sowie die Rute sind auch gut befedert. Nicht selten gibt es eine Halskrause, die auch Jabot genannt wird – ein französischer Begriff für Mähne. Wie bei allen langhaarigen Hunden mit einer dichten Unterwolle sollte das Haar besonders zu Zeiten des Fellwechsels gründlich durchgebürstet werden. Nicht ohne Grund haben diese Stöberhunde langes und dichtes Fell: Es schützt sie vor Schrammen und Wunden beim jagdlichen Einsatz, wenn sie viel durchs Unterholz oder Dornengestrüpp streifen müssen.


Foto: Oliver Giel

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 18 -25 kg

Größe: 46 bis 54 cm

Ø Lebenserwartung: 14 Jahre

freundlich
pflegeleicht
verfressen
braucht viel Beschäftigung

Foto: Oliver Giel

Foto: Oliver Giel


Foto: Oliver Giel

Geschichte


Der Wachtelhund ist eine sehr alte Rasse, die völlig dem Deutschen Stöberhund entspricht, wie er zu Beginn des 18. Jahrhunderts beschrieben wurde. Der heutige Wachtelhund geht auf eine Population dieser Stöberhunde zurück, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf der oberbayerischen Seenplatte zu finden war. Seit 1897 wird er rein und nach Leistung gezüchtet. Zunächst unterschied man streng zwei Linien, die auch getrennt gezüchtet wurden: die Braunen und die Braunschimmel. Die Braunen sollen ruhiger und leichtführiger gewesen sein, die Braunschimmel dagegen temperamentvoller und ausdauernder auf der Schweißfährte. Die Braunen galten eher als Kurzjager, die Braunschimmel dagegen als Weitjager. Später wurden beide Linien miteinander vermischt.


Foto: Oliver Giel

Charakter


Der Deutsche Wachtelhund ist sehr temperamentvoll und bewegungsfreudig und sollte frühzeitig konsequent erzogen und ausgebildet werden. Da die Zuchtauswahl nur nach Leistung und nicht nach Schönheit erfolgt, wird er auch immer ein reiner Gebrauchshund bleiben.

Der Hausfreund

So leidenschaftlich und passioniert der Deutsche Wachtelhund seine Arbeit im Revier ausführt, so angenehm und freundlich ist er zu Hause bei seiner Familie. Daher lässt er sich problemlos überallhin mitnehmen. Er besitzt ein angenehmes Wesen, ist seinen Menschen gegenüber treu und anhänglich und genießt den engen Kontakt. Seine Menschenfreundlichkeit bezieht sich aber auch auf alle Zweibeiner, sodass der Wachtelhund eines gewiss nicht ist: nämlich ein Wachhund. Auch wenn vielleicht jetzt viele meinen, dass ein Hund, der wild- und raubzeugscharf ist, doch auch einen gewissen Schutztrieb haben muss. Nein, das ist ein großer Unterschied.


Foto: Oliver Giel

Körperbau


Typisch für den Wachtel ist der „lange Rücken“.
Laut Rassestandard darf der Hund keinesfalls hochbeinig wirken.

Fell und Farbe


Das dicht anliegende Langhaar ist meist wellig, kann aber auch glatt oder lockig sein. Letzteres wird im Standard auch als Astrachan bezeichnet. Dieser Begriff stammt aus dem Jargon der Kürschner und ist eine andere Bezeichnung für Persianer. Im Nacken, am Behang und auf der Kruppe ist das Haar häufig lockig. Die Hinterseite der Läufe sowie die Rute sind auch gut befedert. Nicht selten gibt es eine Halskrause, die auch Jabot genannt wird – ein französischer Begriff für Mähne. Wie bei allen langhaarigen Hunden mit einer dichten Unterwolle sollte das Haar besonders zu Zeiten des Fellwechsels gründlich durchgebürstet werden. Nicht ohne Grund haben diese Stöberhunde langes und dichtes Fell: Es schützt sie vor Schrammen und Wunden beim jagdlichen Einsatz, wenn sie viel durchs Unterholz oder Dornengestrüpp streifen müssen.

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 18 -25 kg

Größe: 46 bis 54 cm

Ø Lebenserwartung: 14 Jahre

freundlich
pflegeleicht
verfressen
braucht viel Beschäftigung

Foto: Oliver Giel

Foto: Oliver Giel


Foto: Oliver Giel

Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".

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