Cushing-Syndrom beim Hund

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Ursachen und häufig betroffene Rassen

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Das körpereigene Hormon Cortisol hilft dem Körper, in Stresssituationen leistungsfähig zu bleiben. Es ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Bei gesunden Hunden steigt der Cortisolspiegel an, wenn sie gestresst sind. Er sinkt wieder ab, wenn sie sich entspannen. Bei Cushing-Patienten ist der Cortisolspiegel chronisch erhöht.

Erhöhter Cortisolspiegel

Der Grund für den chronisch erhöhten Cortisolspiegel ist meist ein gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Diese Drüse gibt der Nebennierenrinde über Hormone zu verstehen, dass sie Cortisol produzieren soll. Cushing kann in selteneren Fällen auch durch Tumoren der Nebenniere (zu 50 Prozent gutartig) oder aber durch die Gabe von Kortison ausgelöst werden.

Bei bestimmten Rassen tritt Cushing besonders häufig auf. Zu ihnen gehören:

    • Pudel
    • Dackel
    • Terrier
    • Cocker Spaniel
    • Deutscher Schäferhund
    • Beagle
    • Deutscher Boxer

Betroffen sind vorwiegend ältere Tiere und die meisten davon sind weiblich.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.