10/11/2016 

Zwei nasse Cairn Terrier spielen im Wasser und zerren gemeinsam an einem Stock. Foto: Daria Kusch

Geschichte


Der Name des Cairn Terriers – „carn“ ist das gälische Wort für Steinhaufen – weist mehrfach auf Steine hin. Er bezieht sich zum einen auf die Fellfarbe, die alle Schattierungen schottischer Felsen aufweisen darf. Zum anderen wurde der wackere Vierbeiner für die Jagd auf wehrhaftes Niederwild eingesetzt, das sich gern in Felshöhlen versteckte.

Vierbeiniger Naturbursche

Cairn Terrier wurden ursprünglich für die Baujagd auf Füchse, Dachse, Marder und Wildkatzen gezüchtet – allesamt Tiere, die einem Kampf mit einem Hund nicht unbedingt aus dem Weg gehen. Daher züchteten schottische Clans sehr widerstandsfähige und mutige Terrier mit den entsprechenden körperlichen Eigenschaften, um gegen Fuchs & Co. bestehen zu können.

Charakter


Der Cairn Terrier liebt Spannung und Abenteuer. Als aktiver, intelligenter Hund will er körperlich und geistig gefordert werden. Er verlangt nach Aufmerksamkeit und „Programm“. Abwechslungsreiche, kreative Spaziergänge sind eine gute Möglichkeit, einen Cairn glücklich zu machen. Auch für wilde Spiele mit den jüngeren Familienmitgliedern ist er immer zu haben. Er eignet sich aufgrund seines kompakten Körperbaus und seiner agilen Art für alle Sportarten, bei denen die Post abgeht, wie Agility, Frisbee oder Flyball.

Energie pur!

Eigentlich ist dieser steinfarbene Schotte ja ein großer Hund – nur eben im Kleinformat. In seiner Furchtlosigkeit kommt ganz klar das Erbe aus alten Baujagd-Zeiten zum Vorschein. Denn damals hieß es schlicht, entweder den wehrhaften Fuchs im Bau zu töten oder ihn herauszutreiben. Für beides war eine gehörige Portion Mut, Durchsetzungsvermögen und Eigeninitiative nötig. So ist der Cairn Terrier auch heute noch unerschrocken und bisweilen grenzenlos selbstbewusst.

Körperbau


Ein kräftiges und nicht zu langes Gebiss, weit auseinanderstehende, mittelgroße, tiefliegende Augen und ein raues schützendes Fell mit wärmender Unterwolle sind im Rassestandard des Cairns festgelegt.

Kerniges Kerlchen

Das Gesicht mit den dunklen Augen und den aufmerksam gereckten spitzen Öhrchen ist stark behaart nd läuft keilförmig zu. Dies gibt ihm sein typisches, fuchsähnliches Aussehen.

Fell und Farbe


Das Haarkleid ist auf maximalen Schutz vor Dornen und schottischem Schmuddelwetter ausgelegt, es ist harsch mit dichter weicher Unterwolle. Das lässt den Cairn struppig oder zottig aussehen. Idealerweise soll der Naturbursche urwüchsig erscheinen, aber nicht ungepflegt. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen sowie das Auszupfen abgestorbener Haare zwei- bis dreimal pro Jahr reichen aus, um den Cairn rassegerecht zu trimmen.

Zwei nasse Cairn Terrier spielen im Wasser und zerren gemeinsam an einem Stock. Foto: Daria Kusch

Rassefakten auf einen Blick


Ø Lebenserwartung: 12 bis 17 Jahre

Gut für Mehrhundehaltung geeignet
Sehr familienbezogen
Neigt zu Größenwahn
Ausgeprägter Jagdtrieb
Erwachsener Cairn Terrier sitzt auf Wiese, um ihn herum erkunden Welpen die Umgebung. Foto: Daria Kusch
Mehrere Cairn Terrier auf der Wiese beißen gleichzeitig in einen gelben Gummiring Foto: Daria Kusch
Drei Cairn-Terrier-Welpen rennen auf den Betrachter zu, einer trägt ein rosa Spielzeug. Foto: Daria Kusch

Geschichte


Der Name des Cairn Terriers – „carn“ ist das gälische Wort für Steinhaufen – weist mehrfach auf Steine hin. Er bezieht sich zum einen auf die Fellfarbe, die alle Schattierungen schottischer Felsen aufweisen darf. Zum anderen wurde der wackere Vierbeiner für die Jagd auf wehrhaftes Niederwild eingesetzt, das sich gern in Felshöhlen versteckte.

Vierbeiniger Naturbursche

Cairn Terrier wurden ursprünglich für die Baujagd auf Füchse, Dachse, Marder und Wildkatzen gezüchtet – allesamt Tiere, die einem Kampf mit einem Hund nicht unbedingt aus dem Weg gehen. Daher züchteten schottische Clans sehr widerstandsfähige und mutige Terrier mit den entsprechenden körperlichen Eigenschaften, um gegen Fuchs & Co. bestehen zu können.

Foto: Daria Kusch

Charakter


Der Cairn Terrier liebt Spannung und Abenteuer. Als aktiver, intelligenter Hund will er körperlich und geistig gefordert werden. Er verlangt nach Aufmerksamkeit und „Programm“. Abwechslungsreiche, kreative Spaziergänge sind eine gute Möglichkeit, einen Cairn glücklich zu machen. Auch für wilde Spiele mit den jüngeren Familienmitgliedern ist er immer zu haben. Er eignet sich aufgrund seines kompakten Körperbaus und seiner agilen Art für alle Sportarten, bei denen die Post abgeht, wie Agility, Frisbee oder Flyball.

Energie pur!

Eigentlich ist dieser steinfarbene Schotte ja ein großer Hund – nur eben im Kleinformat. In seiner Furchtlosigkeit kommt ganz klar das Erbe aus alten Baujagd-Zeiten zum Vorschein. Denn damals hieß es schlicht, entweder den wehrhaften Fuchs im Bau zu töten oder ihn herauszutreiben. Für beides war eine gehörige Portion Mut, Durchsetzungsvermögen und Eigeninitiative nötig. So ist der Cairn Terrier auch heute noch unerschrocken und bisweilen grenzenlos selbstbewusst.

Foto: Daria Kusch

Körperbau


Ein kräftiges und nicht zu langes Gebiss, weit auseinanderstehende, mittelgroße, tiefliegende Augen und ein raues schützendes Fell mit wärmender Unterwolle sind im Rassestandard des Cairns festgelegt.

Kerniges Kerlchen

Das Gesicht mit den dunklen Augen und den aufmerksam gereckten spitzen Öhrchen ist stark behaart nd läuft keilförmig zu. Dies gibt ihm sein typisches, fuchsähnliches Aussehen.

Fell und Farbe


Das Haarkleid ist auf maximalen Schutz vor Dornen und schottischem Schmuddelwetter ausgelegt, es ist harsch mit dichter weicher Unterwolle. Das lässt den Cairn struppig oder zottig aussehen. Idealerweise soll der Naturbursche urwüchsig erscheinen, aber nicht ungepflegt. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen sowie das Auszupfen abgestorbener Haare zwei- bis dreimal pro Jahr reichen aus, um den Cairn rassegerecht zu trimmen.

Rassefakten auf einen Blick


Ø Lebenserwartung: 12 bis 17 Jahre

Gut für Mehrhundehaltung geeignet Sehr familienbezogen
Neigt zu Größenwahn Ausgeprägter Jagdtrieb

Foto: Daria Kusch

Foto: Daria Kusch
Foto: Daria Kusch