Brustkrebs beim Hund

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Brustkrebs erkennen

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In vielen Fällen lässt sich Brustkrebs bereits in einem frühen Stadium ertasten – auch vom Halter. Ein rascher operativer Eingriff beugt dann der Bildung von Metastasen vor.

Bei Hündinnen, die an Brustkrebs erkrankt sind, lässt sich beobachten, das eine oder mehrere Zitzen anschwellen. Zudem sind Tumoren zu ertasten, deren Größe vom Reiskorn bis zur Faust reichen kann. Bei einem entzündlichen Mammatumor sind vielfältige Symptome möglich, auch Schmerzen und Fieber. Rüden sind selten betroffen.

Untersuchung vor der Operation

Manchmal lässt sich der Tumor bereits vom Halter ertasten. Oft wird er zufällig beim Streicheln oder bei einer Standarduntersuchung in der Tierarztpraxis entdeckt. Ob der Tumor gut- oder bösartig ist, kann nur eine histologische Untersuchung von chirurgisch entferntem Gewebe unter dem Mikroskop zeigen. Vor der Operation sollte die Lunge geröntgt und auf Metastasen untersucht werden; sie ist am häufigsten davon betroffen. Bei der Suche nach Metastasen sollte der Tierarzt auch auffällige Lymphknoten abtasten, schallen und zytologisch untersuchen. Eine Mammografie wie beim Menschen gibt es für Hunde nicht.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.