Border Collie

0


Foto: Tierfotoagentur.de/C. Demmelbauer-Ebner

Geschichte


Als für Schafe Ende des 18. Jahrhunderts neben dem Freigrasen auch die Koppelhaltung aufkam, brauchten die Schäfer an der Grenze (englisch „border“) zwischen Schottland und England Hunde, die – meist zu zweit – die Herden nicht nur weiträumig umkreisten, sondern auch gruppenweise in Pferche trieben. Außerdem mussten die vierbeinigen Helfer häufig einzelne Tiere aufstöbern und wieder der Herde zuführen sowie einige Schafe vom Rest trennen.

Vom Arbeitstier zum Modehund

Nachdem die FCI die Rasse 1978 anerkannt hatte, wurde der Border Collie auch ein äußerst beliebter Ausstellungshund. Diese Auftritte sowie die zunehmende Präsenz im Fernsehen und in der Werbung verhalfen ihm zu Ruhm.

Charakter


Es ist viel Wissen vonnöten, um den Anlagen eines Border Collies gerecht zu werden. Natürlich braucht der clevere Vierbeiner eine Aufgabe, die ihn auslastet – nicht nur körperlich, sondern vor allem auch mental. Das heißt aber nicht, dass er ständig beschäftigt werden muss.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ein Border Collie schaltet blitzschnell von Null auf Hundert – immerhin muss er als Hütehund bei Ausbruchsversuchen sofort selbstständig reagieren. Damit er sich nicht ständig in einem spannungsgeladenen Habacht-Zustand befindet, benötigt er viel Ruhe. Ständiger Stress führt nämlich zu totaler Überdrehtheit und schweren Verhaltensstörungen bis hin zur Bissigkeit.

Körperbau


Der Schädel ist ziemlich breit. Der mäßig kurze, kräftige Fang, der sich zur Nase hin verjüngt, zeigt einen deutlichen Stop. Die beweglichen und ausdrucksvollen Ohren sind von mittlerer Größe und Behaarung. Sie stehen weit auseinander und werden aufrecht oder halb aufrecht getragen.Die weit auseinanderstehenden, ovalen Augen haben einen sanften, aufmerksamen und intelligenten Ausdruck.

Flinke Flitzer

Die gut behaarte Rute ist tief angesetzt und reicht mit ihrem letzten Wirbel mindestens bis zum Sprunggelenk. Die Spitze zeigt einen Aufwärtsschwung. Die Läufe sind kräftig, aber nicht grob, und gut bemuskelt. Die ovalen, gut gepolsterten Pfoten weisen gewölbte, eng beieinanderliegende Zehen mit kurzen, kräftigen Krallen auf.

Fell und Farbe


Es gibt zwei Haarvarietäten: mäßig langes Haar und Kurzhaar. Beide Fellarten geben dem Border Collie durch ein dichtes Deckhaar und der darunterliegenden weichen, dichten Unterwolle wetterfesten Schutz. Eine Vielzahl an Farben ist erlaubt, wobei Weiß nie vorherrschen sollte.


Foto: Tierfotoagentur.de/C. Demmelbauer-Ebner

Rassefakten auf einen Blick


Größe: max. 53 cm

durchschnittliche Lebenserwartung: 13 Jahre

sehr familiengebunden; will seinem Besitzer gefallen
sehr intelligent und sensiebel
braucht einen erfahrenen Halter, der es versteht, mit dem Wesen dieses spezialisierten Arbeitshundes klarzukommen
Feingefühl, liebevolle Konsequenz und Hundeverstand bei der Erziehung

Foto: Oliver Giel

Foto: Tierfotoagentur.de/N. Schick


Foto: Oliver Giel

Geschichte


Als für Schafe Ende des 18. Jahrhunderts neben dem Freigrasen auch die Koppelhaltung aufkam, brauchten die Schäfer an der Grenze (englisch „border“) zwischen Schottland und England Hunde, die – meist zu zweit – die Herden nicht nur weiträumig umkreisten, sondern auch gruppenweise in Pferche trieben. Außerdem mussten die vierbeinigen Helfer häufig einzelne Tiere aufstöbern und wieder der Herde zuführen sowie einige Schafe vom Rest trennen.

Vom Arbeitstier zum Modehund

Nachdem die FCI die Rasse 1978 anerkannt hatte, wurde der Border Collie auch ein äußerst beliebter Ausstellungshund. Diese Auftritte sowie die zunehmende Präsenz im Fernsehen und in der Werbung verhalfen ihm zu Ruhm.


Foto: Tierfotoagentur.de/C. Demmelbauer-Ebner

Charakter


Es ist viel Wissen vonnöten, um den Anlagen eines Border Collies gerecht zu werden. Natürlich braucht der clevere Vierbeiner eine Aufgabe, die ihn auslastet – nicht nur körperlich, sondern vor allem auch mental. Das heißt aber nicht, dass er ständig beschäftigt werden muss.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ein Border Collie schaltet blitzschnell von Null auf Hundert – immerhin muss er als Hütehund bei Ausbruchsversuchen sofort selbstständig reagieren. Damit er sich nicht ständig in einem spannungsgeladenen Habacht-Zustand befindet, benötigt er viel Ruhe. Ständiger Stress führt nämlich zu totaler Überdrehtheit und schweren Verhaltensstörungen bis hin zur Bissigkeit.


Foto: Tierfotoagentur.de/C. Demmelbauer-Ebner

Körperbau


Der Schädel ist ziemlich breit. Der mäßig kurze, kräftige Fang, der sich zur Nase hin verjüngt, zeigt einen deutlichen Stop. Die beweglichen und ausdrucksvollen Ohren sind von mittlerer Größe und Behaarung. Sie stehen weit auseinander und werden aufrecht oder halb aufrecht getragen.Die weit auseinanderstehenden, ovalen Augen haben einen sanften, aufmerksamen und intelligenten Ausdruck.

Flinke Flitzer

Die gut behaarte Rute ist tief angesetzt und reicht mit ihrem letzten Wirbel mindestens bis zum Sprunggelenk. Die Spitze zeigt einen Aufwärtsschwung. Die Läufe sind kräftig, aber nicht grob, und gut bemuskelt. Die ovalen, gut gepolsterten Pfoten weisen gewölbte, eng beieinanderliegende Zehen mit kurzen, kräftigen Krallen auf.

Fell und Farbe


Es gibt zwei Haarvarietäten: mäßig langes Haar und Kurzhaar. Beide Fellarten geben dem Border Collie durch ein dichtes Deckhaar und der darunterliegenden weichen, dichten Unterwolle wetterfesten Schutz. Eine Vielzahl an Farben ist erlaubt, wobei Weiß nie vorherrschen sollte.

Rassefakten auf einen Blick


Größe: max. 53 cm

durchschnittliche Lebenserwartung: 13 Jahre

sehr familiengebunden; will seinem Besitzer gefallen
sehr intelligent und sensiebel
braucht einen erfahrenen Halter, der es versteht, mit dem Wesen dieses spezialisierten Arbeitshundes klarzukommen
Feingefühl, liebevolle Konsequenz und Hundeverstand bei der Erziehung

Foto: Oliver Giel

Foto: Tierfotoagentur.de/N. Schick


Foto: Oliver Giel

Miriam Wirths

… arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje – werft doch gleich mal einen Blick auf den „alten Holländer“.

Scroll Up