Beagle

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Foto: Tierfotoagentur.de/Ramona Richter

Geschichte


Die genaue Herkunft des Beagles ist nicht restlos geklärt. Eventuell stammt er von antiken, griechischen Laufhunden ab. Möglicherweise zählen zu seinen Vorfahren auch Northern Hounds, die durch die Normannen auf die britischen Inseln kamen. Außerdem mischten wohl Southern Hounds aus der französischen Provinz Gascogne, die vom 13. bis zum 15. Jahrhundert zeitweise zu England gehörte, mit. Aus Kreuzungen dieser beiden Hounds sollen passionierte, ausdauernde Jagdhunde mit einer hervorragen den Nase, großem Finderwillen und ausgeprägtem Spurlaut hervorgegangen sein, die möglicherweise die Ahnen des heutigen Beagles sind.

Die Bezeichnung „Beagle“ taucht erstmals 1475 auf. Entweder stammt sie vom Altenglischen „begle“ ab, vom Keltischen „beag“ oder vom Altfranzösischen „beigh“. All diese Begriffe bedeuten „klein“. Möglich sind auch Ableitungen von den französischen Wörtern „béenguele“ (= lauthals), „briquet“ (= kleiner Laufhund) oder „bugle“ (= tönen).

Charakter


Möchten Sie sich einen Beagle als Familienhund anschaffen, müssen Sie sich auf einen temperamentvollen Clown mit einem enormen Bewegungsdrang bis ins hohe Alter gefasst machen. Diese agile Rasse liebt und braucht viel abwechslungsreiche Beschäftigung in Form von Hundesport, Fahrradtouren, Joggingrunden, Wanderungen, langen Spaziergängen, aber auch Kopfarbeit. Langweilt sich ein Beagle, kann selbst der liebste Rassevertreter schnell unausgeglichen und launisch werden.

Gute Nerven schaden nie

Die Erziehung eines Beagles ist nicht einfach. Obwohl er eigentlich schnell und leicht lernt, legt er oft eine bemerkenswerte Sturheit an den Tag. Dies liegt in seiner einstigen Bestimmung als Meutehund begründet, denn hier musste er selbstständig und ausdauernd agieren. Mit Härte erreicht man gar nichts, viel Lob, Kreativität, Humor und Leckerli bringen deutlich mehr. Zudem müssen Beagle-Halter sehr konsequent sein.

Körperbau


Allgemein ist der Beagle sehr robust und langlebig, eine schlanke Linie vorausgesetzt. Zwar kommen immer wieder mal Bandscheibenprobleme, Schilddrüsenerkrankungen und Epilepsie vor, züchterisch wird jedoch streng gegengesteuert.

Fell und Farbe


Dreifarbig (schwarz, braun und weiß; oder blau, weiß und braun); dachsfarbig gefleckt (Badger-pied); hasenfarbig gefleckt (Harepied); zitronengelb gefleckt (Lemon-pied); zitronengelb (lemon) und weiß; rot (red) und weiß; braun und weiß; schwarz und weiß; ganz weiß. Mit Ausnahme von ganz weiß können alle oben genannten Farben auch Mottles (getüpfelt) sein. Keine anderen Farben sind zulässig. Die Rutenspitze ist weiß. Die Pflege des kurzen Fells ist denkbar einfach.

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Foto: Tierfotoagentur.de/Ramona Richter

Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 9 bis 10 kg

Größe: 33 bis 40 cm

Ø Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre

aufgeweckt
liebenswürdig
anspruchsvoll
ausgeprägter Jagdinstinkt

Foto: Juniors Bildarchiv

Foto: Oliver Giel


Foto: Tierfotoagentur.de/Ramona Richter

Geschichte


Die genaue Herkunft des Beagles ist nicht restlos geklärt. Eventuell stammt er von antiken, griechischen Laufhunden ab. Möglicherweise zählen zu seinen Vorfahren auch Northern Hounds, die durch die Normannen auf die britischen Inseln kamen. Außerdem mischten wohl Southern Hounds aus der französischen Provinz Gascogne, die vom 13. bis zum 15. Jahrhundert zeitweise zu England gehörte, mit. Aus Kreuzungen dieser beiden Hounds sollen passionierte, ausdauernde Jagdhunde mit einer hervorragen den Nase, großem Finderwillen und ausgeprägtem Spurlaut hervorgegangen sein, die möglicherweise die Ahnen des heutigen Beagles sind.

Die Bezeichnung „Beagle“ taucht erstmals 1475 auf. Entweder stammt sie vom Altenglischen „begle“ ab, vom Keltischen „beag“ oder vom Altfranzösischen „beigh“. All diese Begriffe bedeuten „klein“. Möglich sind auch Ableitungen von den französischen Wörtern „béenguele“ (= lauthals), „briquet“ (= kleiner Laufhund) oder „bugle“ (= tönen).


Foto: Tierfotoagentur.de/Ramona Richter

Charakter


Möchten Sie sich einen Beagle als Familienhund anschaffen, müssen Sie sich auf einen temperamentvollen Clown mit einem enormen Bewegungsdrang bis ins hohe Alter gefasst machen. Diese agile Rasse liebt und braucht viel abwechslungsreiche Beschäftigung in Form von Hundesport, Fahrradtouren, Joggingrunden, Wanderungen, langen Spaziergängen, aber auch Kopfarbeit. Langweilt sich ein Beagle, kann selbst der liebste Rassevertreter schnell unausgeglichen und launisch werden.

Gute Nerven schaden nie

Die Erziehung eines Beagles ist nicht einfach. Obwohl er eigentlich schnell und leicht lernt, legt er oft eine bemerkenswerte Sturheit an den Tag. Dies liegt in seiner einstigen Bestimmung als Meutehund begründet, denn hier musste er selbstständig und ausdauernd agieren. Mit Härte erreicht man gar nichts, viel Lob, Kreativität, Humor und Leckerli bringen deutlich mehr. Zudem müssen Beagle-Halter sehr konsequent sein.


Foto: Tierfotoagentur.de/Ramona Richter

Körperbau


Allgemein ist der Beagle sehr robust und langlebig, eine schlanke Linie vorausgesetzt. Zwar kommen immer wieder mal Bandscheibenprobleme, Schilddrüsenerkrankungen und Epilepsie vor, züchterisch wird jedoch streng gegengesteuert.

Fell und Farbe


Dreifarbig (schwarz, braun und weiß; oder blau, weiß und braun); dachsfarbig gefleckt (Badger-pied); hasenfarbig gefleckt (Harepied); zitronengelb gefleckt (Lemon-pied); zitronengelb (lemon) und weiß; rot (red) und weiß; braun und weiß; schwarz und weiß; ganz weiß. Mit Ausnahme von ganz weiß können alle oben genannten Farben auch Mottles (getüpfelt) sein. Keine anderen Farben sind zulässig. Die Rutenspitze ist weiß. Die Pflege des kurzen Fells ist denkbar einfach.

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Rassefakten auf einen Blick


Gewicht: 9 bis 10 kg

Größe: 33 bis 40 cm

Ø Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre

aufgeweckt
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anspruchsvoll
ausgeprägter Jagdinstinkt

Foto: Juniors Bildarchiv

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Miriam Wirths

... arbeitet im Online-Team der DER HUND Website und an der » Facebook-Fanpage. Ihr absoluter Lieblingshund aus unserem Rasselexikon ist der » Kooikerhondje - werft doch gleich mal einen Blick auf den "alten Holländer".

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