Wo ist der richtige Hundeplatz?

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Das ist bei Hunden manchmal eine komplexe Sache, mit dem perfekten Plätzchen. Auf Befehl wird sich der Hund, nach erfolgreichem Training, bald brav einmal hinlegen, wenn er die gewohnte Belohnung regelmäßig erhält. Und vielleicht bleibt er, je nach Temperament, Alter und Fortschritt in der Erziehung, auch eine Weile, genau da liegen. Aber irgendwann muss der Befehl aufgehoben werden, und sobald der Hund frei ist, legt er sich genau dorthin, wo man ihn nicht so gerne sieht, wie zum Beispiel mitten in den Weg.

Drinnen oder Draußen?
Um den Platz völlig klar und auch unausweichlich vorzugeben, kann der Hund selbstverständlich in einen Käfig, im Freien oder in einen Zwinger eingeschlossen werden. Wenn das zeitlich abgestimmt wird und trotzdem der tägliche große Spaziergang und die regelmäßigen, erforderlichen Kurzaustritte konsequent für und mit ihm erledigt werden, wird er damit auch sehr zufrieden sein können. Vor allem im Winter muss – bei manchen Hunderassen mit wenig Unterwolle – jedoch unbedingt ein Platz im Warmen angeboten werden. Den Hund einfach im Garten laufen zu lassen, ist keine gute Idee, weil er von Passanten oder gar Einbrechern gefüttert und sogar vergiftet werden könnte. Auch das mehr oder weniger aufdringliche, mal lautere oder leisere Kläffen bei jeder Kleinigkeit, kann den Nachbarn und auch einem selbst bald auf die Nerven gehen.

Wohin im Haus?
Aus der Perspektive des Hundes gesehen, ist eine prompte Reaktion bei ungewohnten Geräuschen und Bewegungen in seinem Revier erforderlich. Der Anschluss zu seinem Rudel muss unbedingt gewährleistet bleiben. Und sollte sich bei der Beuteaufteilung etwas tun, dann ist überhaupt Feuer unterm Dach. Von einem Platz also, der den Blick zur Eingangstüre frei gibt, möglichst zentral im Wohnraum gelegen ist, und von dem man gleichzeitig die Futterschüssel im Auge behalten kann, wird das geliebte Familienmitglied daher bestimmt sehr angetan sein. Ihn einfach anfänglich zu beobachten, wohin er sich von selbst hinlegt, kann die Wahl des perfekten Platzes, erleichtern. Und so kann eine größtmögliche Zufriedenheit des Hundes auch optimal erreicht werden. Von Plätzen in Schlafzimmern ist definitiv schon wegen dem Geruch abzuraten. Außerdem schnarchen viele Hunde, vor allem bei fortgeschrittenem Alter, was auch störend sein kann.

Welche Unterlage?
Da Hunde naturgemäß keinen sonderlichen Wert auf Hygiene legen, ist eine leichte Reinigung der Unterlage von großer Bedeutung. Nicht nur der Schmutz kann bald unansehnlich werden, sondern auch der Geruch aufdringlich sein. So ist von Stoffen eher abzuraten. Es eignet sich schon besser eine abwaschbare, glatte Oberfläche. Die Bequemlichkeit hingegen liegt dem besten Freund des Menschen schon sehr am Herzen, und daher ist ihm eine weiche und formbare Unterlage höchstwahrscheinlich schnell recht. Eine wirklich tolle Variante, leicht zu pflegen und doch anpassungsfähig, haben wir hier entdeckt: http://www.sitzclub.de/fatboy_doggielounge_living.asp

Sebastian Quillmann

… ist in einem Doggenzüchter-Haushalt aufgewachsen. Er hat Journalistik und Biologie studiert, bei einer Tageszeitung volontiert und für ein Zierfisch-Magazin sowie als Auto-Redakteur für Online-Portale gearbeitet.

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