Ausgewogene Welpenernährung

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Überprüfung der bedarfsgerechten Ernährung: Rationsüberprüfung

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Fazit

Wenn du wissen willst, ob deine Welpenernährung bedarfsgerecht ist, ist der einzig zuverlässige Weg die Rationsüberprüfung. Eine Blutanalyse hilft nicht, denn verschiedenste Regelmechanismen verhindern, dass die Blutwerte bei Fehlernährung entgleisen. Insbesondere Kalzium wird hormonell sehr streng reguliert und verändert sich im Blutbild kaum. Ein normaler Kalziumspiegel im Blut sagt daher also nichts über die Versorgung aus. Das gleiche gilt für die meisten anderen Nährstoffe auch.

Mythos: Zu viel Eiweiß ist schädlich fürs Wachstum

Aufgrund einer in den 1970er-Jahren durchgeführten Welpenstudie (Hedhammer 1973), nahm man eine Zeit lang an, dass eine hohe Eiweißaufnahme zu Wachstumsstörungen führen könnte. Erst im Nachhinein fiel auf, dass die verwendeten Futter nicht die gleichen Energiegehalte hatten. Eine spätere Studie widerlegte die Hypothese der schädlichen Eiweißüberversorgung (Nap et al. 1991). 17 sieben Wochen alte Doggenwelpen wurden in drei Gruppen eingeteilt und mit Futter mit unterschiedlichem Eiweißgehalt gefüttert. Die Energieaufnahme war jedoch bei allen Welpen gleich. Der Versuch ging über 18 Wochen und es gab keine Skelettwachstumsstörungen.

Welpenfutter mit unterschiedlichen Eiweißstufen ist daher eher kreatives Marketing als eine physiologische Notwendigkeit.

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