Sticker-Sarkom (Ansteckender Genitaltumor)

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Krebskranke Hunde richtig füttern

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Grundsätzlich solltest du die Ernährung des krebskranken Hundes immer mit dem Onkologen sowie mit einem Fachtierarzt für Ernährung und Diätetik absprechen. Zwinge dem Patienten aber kein neues Futter auf, wenn er sein altes gut vertragen hat. Denn Futterumstellungen bedeuten immer auch Stress für den Körper.

Radikale Diäten, die den Krebs beseitigen sollen, funktionieren laut Ernährungsexpertin Dr. Stefanie Handl nicht. Allerdings könne der Körper gezielt unterstützt werden.

Mangel an Nährstoffen vermeiden

Der Patient benötigt ausreichend Energie und Nährstoffe – Krebszellen entziehen dem Hund beides. Daher sollte sein Futter weniger Kohlenhydrate, mehr Fett und besonders hochwertiges Eiweiß (Muskelfleisch, Herz, Leber, Fisch, Milchprodukte) enthalten. Am einfachsten ist hier der Griff zu fertigem Nassfutter mit einem Kohlenhydratgehalt von maximal 25 Prozent.

Es gibt auch spezielles Futter für Hunde in Chemotherapie. Zu Barfen und Selbstkochen sagt Dr. Handl: „Besonders bei einem schwerkranken Hund muss ein Nährstoffmangel auf jeden Fall vermieden werden. Gerade Vitamine und Spurenelemente, die für die Funktion des Immunsystems besonders wichtig sind, kommen in vielen Barf-Rezepten zu kurz.“

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.