Stadtknigge für Straßenköter

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Benimmregeln für Vierbeiner

Ob es dir gefällt oder nicht: Sobald du dich mit Hund in die Öffentlichkeit begehst stehst du im Rampenlicht. Die Leute beobachten dich immer ganz genau, lächeln dich und sprechen dich oft an. Mache dabei das Beste draus - den Hunden zuliebe.

Stadtknigge für Hund und Mensch

1. Als Stadthundehalter:in haben wir natürlich immer Tüten dabei. Natürlich um aufzuheben und entsorgen zu können, was unser Hund in Grünanlagen oder an sonstigen öffentlichen Plätzen fallen lässt.

Für Vergessliche: Praktische Tütenspender als Schlüsselbundanhänger in Knochenform. Gibt´s in jedem Fachmarkt ab ca. fünf Euro.

2. Man beschnuppert fremde Personen erst, wenn diese uns deutlich signalisieren, dass sie das auch wünschen.

3. Kindern kommt man nicht zu nahe, ferner klaut man ihnen Brötchen und leckt nicht von ihrem Eis ab!

4. Man beschnuppert fremde Hunde nicht sofort. Stattdessen warten wir einerseits auf eindeutige Zeichen des Besitzers, dass dies in Ordnung ist. Und andererseits informieren wir uns zudem, ob auch die Gegenseite einverstanden ist (vielleicht ist der Hund krank, aggressiv, läufig oder gestresst?).

5. Wilde Hundetobereien mit lautem Gebelle sind toll. Aber bitte nicht in der Einkaufszone.

6. In Cafés oder Restaurants liegen unsere Hunde ruhig und unauffällig unter dem Tisch. Jedes Kommen und Gehen nehmen sie dabei gelassen hin. Sie haben ja gelernt ruhig zu warten, bis es weitergeht.

7. In öffentlichen Verkehrsmitteln liegen unsere Hund nicht im Weg herum. Weder hecheln sie, noch fiepen sie vor Aufregung. Lieber warten sie ruhig, bis wir umsteigen.

8. In Wiesen und Parks verhalten wir uns rücksichtsvoll und freundlich. Wir tragen damit dazu bei, dass unser Hund nicht nur uns, sondern noch viel mehr Menschen Freude macht. Mehr zu diesem Thema findest du unter der Überschrift "Vier Extratipps für mehr Bewegungsfreiheit".

9. Im Wald lassen wir den Hund nicht unkontrolliert durchs Unterholz toben. Wir achten stattdessen darauf, dass er weder das Wild noch andere Mit-Erholungssuchende stört.

Die Folge von so viel Umsicht: Nette Hunde und Menschen sorgen langfristig für ein besseres Hund Klima in unseren Städten.

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