Spondylose beim Hund

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Spondylosen sind spornartige Knochenvorsprünge benachbarter Wirbel, die aufeinander zuwachsen. Sie können zu einer vollständigen brückenförmigen Verknöcherung der Wirbelkörper führen.

Spondylose zeigt sich durch Steifheit, erhöhte Muskelspannung und einen schmerzhaften Rücken. In fortgeschrittenem Stadium, wenn zwei Wirbel miteinander verknöchert sind, treten keine Schmerzen mehr auf.

Meist ist das Problem ein reiner Zufallsbefund beim Röntgen.

Ursache von Spondylose

Die Knochenvorsprünge benachbarter Wirbel wachsen aufeinander zu und reiben aneinander, bevor sie schließlich miteinander verknöchern. Oft ist eine ganze Reihe Wirbelkörper betroffen, was zu einer versteiften „Bambuswirbelsäule“ führen kann. In den meisten Fällen ist die Spondylose aber nur gering ausgeprägt.

Bei ausgeprägten Schmerzen wird häufig auf die Alternativmedizin zurückgegriffen, zum Beispiel auf Massagen, Physio-, Thermo- oder Elektrotherapie. Aber auch herkömmliche Schmerzmittel werden eingesetzt.

Durch gesunde Haltung und Ernährung kann der Verschleiß abgemildert werden. Übergewicht belastet zusätzlich.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.