Wie sieht mich eigentlich mein Hund?

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Gehen wir mit unseren Hunden in der Dämmerung oder im Dunkeln nach draußen, helfen uns Leuchthalsbänder, sie zu sehen. Aber wie sehen die Vierbeiner uns eigentlich?

Für Menschen ist die Welt bunt. Für Hunde steht die optische Wahrnehmung wohl eher an zweiter oder sogar dritter Stelle. Wenn du weißt, was und wie dein Hund sieht, kannst du es ihm leichter machen, dich wahrzunehmen.

Im Dunkeln sehen ist kein Problem

Die Netzhaut im Auge eines Hundes besteht, ebenso wie die der Menschen, aus Zapfen und Stäbchen, allerdings in einem anderen Verhältnis. Die Stäbchen sind für die Lichtempfindlichkeit der Augen zuständig. Davon haben Hunde weit mehr. Sie benötigen daher weniger Licht von außen, um das Gleiche zu sehen.

Durch eine besondere Schicht auf der Netzhaut wird das einfallende Licht zudem noch verstärkt. Allerdings gibt es Hunde, bei denen diese Schicht vermindert ist oder teilweise komplett fehlt. Es ist zu vermuten, dass diese Hunde im Dunkeln weniger gut zurechtkommen wie Artgenossen ohne diesen Gendefekt.

Bewegung ist besser

Hunde sind von Natur aus darauf ausgelegt, Objekte auf Wichtigkeit zu selektieren. So können sie ein sich bewegtes Objekt schärfer sehen als ein unbewegtes. Das Auge des Hundes ist nämlich darauf ausgerichtet, den Horizont nach Bewegung zu scannen. Ein sich bewegender Hundehalter ist dem Hund somit eine große Hilfe.

Welche Farben sehen Hunde?

Hunde besitzen nur zwei verschiedene Zapfenarten. Diese sind für das Sehen von Blau-Violett und Gelb verantwortlich. Daraus ergibt sich, dass Hunde die Farbe Rot und auch die Farbe Grün nicht so wahrnehmen können, wie wir Menschen es tun. Sie sind, wenn man so will, rotgrünblind. Rote Objekte werden dem Hund dementsprechend als gelbe angezeigt und grüne erscheinen ihm ebenfalls in einem Gelbton.

Den vollständigen Artikel, in dem du auch Infos über das Sichtfeld von Hunden und Tipps für den Alltag mit deinem Hund findest, liest du in Ausgabe 02/2018 von DER HUND.

 

Autorin des Artikels: Raphaela Niewerth

Lena Schwarz

… ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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