Pflanzenheilkunde: Altes Wissen neu entdeckt

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Pflanzlich entwurmen?

Pflanzlich entwurmen?

Häufig fragen Hundebesitzer nach pflanzlichen Alternativen zur Entwurmung. Es gibt tatsächlich altüberlieferte pflanzliche Entwurmungsmittel, die jedoch sehr drastisch wirken und deren Gebrauch auch dem Wirt schaden kann! Leider übernehmen selbsternannte Heilpflanzenkenner altes, überliefertes Wissen manchmal unkritisch, woraus absurde Tipps, wie zum Beispiel das Entwurmen mit Rainfarn, entstehen. Der Rainfarn hat durchaus parasitenwidrige Wirkstoffe. Diese wirken aber auch intensiv auf den Patienten und eine solche „eigenmächtig unternommene Wurmkur“ kann tödlich enden. Trotzdem muss ein Parasit, der seinem Wirt schadet, bekämpft werden. Hier ist eine synthetische Entwurmung notwendig. Jedoch ist eine Wurmtablette niemals als Prophylaxe zu sehen, zudem schädigt sie den Darm, sein Immunsystem und die Leber. Besser ist es, Kotuntersuchungen durchzuführen, um zu sehen, ob wirklich Würmer da sind. Die heute gängigen pflanzlichen Antiparasitika wie Knoblauch, Karotte, Kokos und Schwarzkümmelöl stärken den Organismus (Knoblauch) oder bekämpfen die Parasiten mechanisch (Kokosfasern) und können vorbeugend und begleitend eingesetzt werden.