Die Niere des Hundes

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Behandlung

Nierenversagen behandeln

Oberste Priorität hat bei Nierenversagen die Suche nach der Ursache und die Erhaltung des noch funktionierenden Gewebes. Der Hund benötigt eine auf ihn zugeschnittene Diät und sollte besonders viel trinken. Das hilft bei der Regeneration der Niere und gegen Entzündungen der ableitenden Harnwege.

Vitamin A wirkt entzündlichen Prozessen und der Harnsteinbildung entgegen, Vitamin C schützt die Zellen vor freien Radikalen; sie sollten über ein passendes Ergänzungsfutter verabreicht werden. Alternativmedizinische Möglichkeiten sind z. B. Heilpflanzen wie Goldrute und Birke, die die Durchblutung anregen und harntreibend und desinfizierend wirken. Ganzheitliche Ansätze wie in der Homöopathie sind eine zusätzliche sinnvolle Unterstützung.

Trinkfaule Hunde – insbesondere ältere – sollten zum Trinken animiert werden. Ab einem Alter von fünf Jahren empfehlen sich zudem regelmäßige Routineuntersuchungen beim Tierarzt. Zur Altersvorsorgeuntersuchung eines Hundes gehört auch die Bestimmung des Eiweiß-Kreatinin- Quotienten.

Die Niere entfernen

In besonders schweren Fällen muss die geschädigte Niere teilweise oder ganz entfernt werden. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Wenn noch eine zweite, funktionstüchtige Niere vorhanden ist, so reicht diese aus, um Urin zu produzieren und den Hund gesund weiterleben zu lassen. Müssen beide Nieren entfernt werden, so benötigt der Hund anschließend Dialyse oder eine Nierentransplantation.