Nasenbluten beim Hund

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Beschreibung der Erkrankung

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Symptome

Jeder kennt es, wenn blutiger Ausfluss – mit oder ohne zusätzlichen Schleim – aus der Nase tropft.>

Diagnose

Die Symptome sind in der Regel mit bloßem Auge erkennbar. Wichtig ist hier jedoch die Abklärung der Ursache. Schwer einzuschätzen ist der jeweilige Blutverlust, denn die Hunde schlecken das austretende Blut permanent mit der Zunge ab.

Ursache

Meist liegt eine lokale Venen- oder Schleimhautverletzung vor oder es befinden sich Fremdkörper in der Nase bzw. in den Nebenhöhlen. Heftiges Niesen, Polypen, Entzündungen, Allergien und Infektionen mit Parasiten oder Pilzen sind weitere mögliche Auslöser. Im schlimmsten Fall steckt eine traumatische Schädelverletzung, ein Tumor oder eine Vergiftung hinter dem Problem. „Zahnerkrankungen wie Abszesse oder Fisteln sind relativ selten für Nasenbluten verantwortlich“, sagt Dr. Tina Hölscher.

Behandlung

Zunächst sollten Sie Aufregung vermeiden und die Hundenase kühlen, um die Blutung zum Stillstand zu bringen. Für die weitere Behandlung ist die Abklärung der Ursache dann die wichtigste Aufgabe des Tierarztes. Dazu muss dieser z. B. wissen, ob der Hund auf einer Urlaubsreise war, wo er sich mit Leishmaniose oder Ehrlichiose angesteckt haben könnte. Womöglich gibt es auch Hinweise auf eine Ver giftung mit Rattengift.

Vorbeugung

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht mit anderen rauft, kein Gift frisst und auf Urlaubsreisen mit dem entsprechenden Impfschutz versehen ist.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.