Morbus Addison

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Ursache und Behandlung von Morbus Addison

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Der Krankheit liegt ein Versagen der Nebennierenrinde zugrunde und das bringt den Hormonhaushalt des Hundes völlig durcheinander. Die sogenannten Mineral- und Glukokortikoide fehlen dem Hund dann fast gänzlich. Sie sind für Blutdruck, Nierenfunktion, Stoffwechsel, Kreislauf und Immunsystem zuständig. Die Hunde können Stress aufgrund des körpereigenen Kortisonmangels nicht mehr tolerieren.

Autoimmunkrankheit

Der Körper verliert über die Nieren viel Flüssigkeit, der Blutdruck fällt ab und es kommt zu Herzrhythmusstörungen. Meist löst eine Autoimmunkrankheit die Erkrankung aus. Ebenfalls möglich sind infektiöse, tumoröse, entzündliche und traumatische Ursachen. Morbus Addison kann zum Beispiel auch bei plötzlichem Absetzen eines langfristig verabreichten Kortisonpräparats entstehen.

Die Krankheit muss medikamentös behandelt werden. Eine akute Krise ist lebensbedrohlich und erfordert schnellstmöglich einen Tierarzt. Da die betroffenen Hunde Stress nicht tolerieren können, tut ihnen ein möglichst ruhiges Leben ohne große Aufregungen gut.

Kortisonpräparate sollten nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt dosiert werden. Zudem sollte man sie beim Absetzen gezielt ausschleichen.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.