Mastzelltumor der Haut beim Hund

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Das passiert in einem Mastzelltumor

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Mastzellen sind Zellen der körpereigenen Abwehr, die vor allem in der Haut und in Schleimhäuten vorkommen und dazu dienen, Erreger zu bekämpfen. Wenn sie bei Allergien unkontrolliert Massen von Histaminen ausschütten, können sie den gefürchteten allergischen Schock auslösen.

„Keine andere Zelle kann den eigenen Organismus so schnell umbringen wie die Mastzelle“, sagt Tierarzt Dr. Oliver Dietrich. Ein Beispiel dafür ist der Mastzelltumor. Dabei bilden sich riesige Ansammlungen von mehr oder weniger veränderten Zellen mitsamt ihrer Botenstoffe.

Manche Hunde bekommen häufiger einen Mastzelltumor

Wird der Tumor in irgendeiner Weise manipuliert, schütten die Mastzellen spontan Histamin und Heparin aus, die in die Umgebung und in den Blutkreislauf gelangen. Dies führt zu Ödemen, Quaddeln und Abwehrreaktionen in Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislauf-System und kann die Blutgerinnung hemmen. Besonders oft sind Mastzelltumoren bei kurzköpfigen Rassen und älteren Tieren zu finden.

Lena Schwarz

… schnüffelt als Redakteurin für DER HUND durch die faszinierende Welt der Caniden, löchert Fachleute mit Fragen, trifft außergewöhnliche Vierbeiner und deren Menschen und teilt die Geschichten und Bilder online sowie im Printheft. Besonders gern ist sie mit Hund wandernd unterwegs.