Kurioses und Krasses: Januar 2022

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Hier teilen wir News-Meldungen mit dir, die sich um Hunde und Hundehalter drehen. Von kurios bis krass – du wirst staunen!

Abstürzender Hund in Armen gefangen

19. Januar, Alkoven (Österreich): Im österreichischen Alkoven hat ein Feuerwehrmann einen Leonberger gefangen. Der aus dem dritten Stock von einem Hausdach stürzte. Ja, das liest man nicht alle Tage … Der Hund – ein ausgewachsener Leonberger – war wohl durch ein Fenster auf eine Dachschräge oberhalb des 2. Stocks geklettert. Die steile Neigung brachte ihn in die Bredouille: Er kam von allein nicht mehr von der Stelle weg.

Ein Leonberger sitzt auf einer Treppe vor einer Haustür.

Die angerückten Kräfte hatten eigentlich das nötige Gerät dabei, um den Hund aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch bevor sie das final in Position gebracht hatten, stürzte der Vierbeiner ab – rund 6 Meter. Ein Feuerwehrmann (20), der sich sicherheitshalber in den Bereich unterhalb des Hundes gestellt hatte, fing ihn instinktiv auf. Der Hund sprang jedoch sofort aus seinen Armen und lief weg. Er schien unverletzt zu sein. Auch sein Retter hatte nur leichte Schmerzen am Arm. Die Einsatzkräfte versuchten erfolglos, den Hund einzufangen. Später machte sich die Besitzerin auf die Suche nach ihm. Quelle: ORF

Ein Wildschwein steht auf einer Wiese und schaut Richtung Kamera.

Wildschwein greift Hunde und Halterin an

19. Januar, Köln: Eine Frau, die mit ihren beiden Hunden morgens vor der Arbeit noch im Dunkeln Spazieren war, ist von einem Wildschwein angegriffen worden – in ihrer Nachbarschaft, neben einem Wohnhaus.

Der Keiler sei aus einem Gebüsch gesprungen und habe die Frau von hinten gerammt, berichtet der WDR online. Die Frau stürzte, einer ihrer Hunde wurde durch einen Hauer des Wildschweins verletzt. Der andere Hund flüchtete. Ein Nachbar fuhr die Frau und ihren Hund zum Tierarzt, wo die große Fleischwunde genäht wurde.

Immer wieder dringen Wildschweine auf der Suche nach Futter auch in dicht bewohnte Gebiete vor. Fachleute raten, keine Lebensmittel in der Natur zu entsorgen und Gärten sowie Mülltonnen zu umzäunen. Außerdem sollten Wildschweine auf keinen Fall aktiv gefüttert werden, da sie dadurch ihre Scheu verlieren und immer wieder zurückkehren.

Illegale Zucht: Paar muss mehr als 450.000 Pfund Strafe zahlen

12. Januar, Bonvilston (Wales): Das ist doch mal eine Strafe, die tatsächlich abschreckend wirken könnte: Ein Mann und eine Frau, die illegalerweise Bulldoggen gezüchtet/vermehrt und verkauft haben („PosherBulls“), sind jetzt dafür verurteilt worden. Das berichtet die BBC.

Gerichts-Paraphernalia

Das Paar gab zu, nicht die nötige Zuchterlaubnis besessen zu haben und die Bedürfnisse der Hunde nicht erfüllt zu haben. Sie gaben den Hündinnen nicht genug Zeit, sich nach einem Wurf zu erholen. Stattdessen sorgten sie kurz danach oft mithilfe künstlicher Befruchtung für neue Trächtigkeiten. Innerhalb von 6 Jahren hat das Paar so für mindestens 67 Würfe gesorgt.

Bei einer Durchsuchung im Jahr 2019 hatten Beamten 28 Hunde in einem Nebengebäude gefunden. Auf einem anderen Grundstück entdeckten sie 30 weitere Hunde. Die Hunde des Paares waren bei 5 Tierärzten registriert, und die Würfe erhielten unterschiedliche Namen und Adressen, um nicht entdeckt zu werden.

So setzt sich die Strafe zusammen

Der Mann und die Frau wurden zu einer Geldstrafe von jeweils 19.000 britischen Pfund, Strafverfolgungskosten von 43.775,50 Pfund und einem Opferzuschlag von jeweils 175 Pfund verurteilt. Außerdem wurden sie aufgefordert, 372.531,54 Pfund zurückzuzahlen. Insgesamt beläuft sich die Strafe umgerechnet auf fast 540.000 Euro.