Hundefutter aus Schweden

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Skandinavier gelten als Vorreiter in Sachen „Tierwohl“

Schweden ist mit 5 weiteren europäischen Ländern führend im siebenstufigen Ranking der Tierschutzorganisation World Animal Protection. Es ist damit führend in der Einordnung, die weltweit in 50 Staaten durchgeführt wurde. Die Umfragen zielten auf die Umsetzung von Tierschutz und Tierwohl ab. Bei der Einstufung wurden neben der nationalen Gesetzgebung das allgemeine Bewusstsein für Fragen des Tierschutzes bewertet. Ebenso wurden die politische Unterstützung für nationale und internationale Tierschutzstandards bei Nutz-, Haus-, Wild- und Zootieren untersucht. In die Betrachtung flossen auch Qualität und Umfang der Forschung mit ein, mit der das nordische Land seinen Tierbestand begleitet.

Die Skandinavier erreichten in allen Kategorien mindestens die Klassifizierung „B“. Diese gilt als sehr hohes Niveau, bei dem noch etwas Verbesserungspotenzial vorherrscht. Kein Wunder also, dass bei auch Hundefuttertests schwedische Produkte erste Plätze belegen. Die Gesetzgebung verlangt, dass die Produzenten sowohl von Trockenfutter als auch von Nassfutter sich an den Richtlinien zur Humanernährung ausrichten. Der Einsatz von Schredderprodukten und Antibiotika ist verboten und Erzeugnisse wie Anifit Hundefutter aus Schweden sorgen dafür, dass die Vierbeiner von Nährstoffen in geprüfter Qualität profitieren.

© Elionas_pixabay_sweden

Hundefutter in Lebensmittelqualität

Die hohen Ansprüche der Schweden an den Tierschutz und an die Landwirtschaft spiegeln sich auch in der Qualität der Tiernahrung wieder. Normales Futter und auch Hundefutter ohne Getreide werden in Lebensmittelqualität hergestellt. Dazu kommt, dass die Schweden z.B. Massentierhaltung rigoros ablehnen und 96 Prozent der Rohstoffe zur Tierfutterherstellung kommen aus regionalen Bezugsquellen.

Schwedisches Hundefutter erfüllt dieselben Standards, wie sie den Herstellern von Humanernährung abverlangt werden. Und diese liegen auf einem erkennbar höheren Niveau, als es die Europäische Union (EU) für seine Mitgliedsstaaten vorgibt. Das lässt Rückschlüsse auf die Rohstoffqualität zu. Tierreste und Schlachtabfälle sind in der Regel nicht zugelassen. Dazu zählen z.B. Knochen-, Blut oder Kadavermehle, welche in der Vergangenheit für Seuchen wie BSE (Bovine spongiforme Enzephalopatie) verantwortlich gemacht wurden. Auch Krallen, Federn und Hufe dürfen Tierfutter nicht beigemengt werden. Wasser, welches bei der Herstellung von Futtermitteln für Haustiere verwendet wird, muss Trinkwasserqualität besitzen. Schwedisches Hundefutter ist demnach ein Produkt, dass problemlos auch für den menschlichen Verzehr geeignet wäre.

Antibiotika-, Hormon- und Pestizidverbot

In Schweden die Beigabe von Antibiotika zu vorbeugenden Maßnahmen untersagt. Seit 1986 dürfen sie nur im konkreten Krankheitsfalle verabreicht werden, dienen also ausschließlich therapeutischen Zwecken. Dadurch wird die Gefahr der Antibiotikaresistenz entscheidend gesenkt. Gleiches gilt für die Hormonbehandlung. Diese werden in vielen Ländern in der Tierhaltung verwendet, um das Wachstum zu fördern und die Erträge zu steigern. Der Zusatz von genmanipuliertem Getreide ist ebenso strikt verboten wie Duft- und Lockstoffe mit ihren negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Bekannt ist das Land für seine großen Anstrengungen zur Zurückdrängung der Salmonellengefahr.

Die Standards gelten nicht nur bei der Fleischerzeugung. Auch beim Anbau von Getreide und sonstigen Pflanzen gilt Schweden als Vorbild, kommen doch nur sehr wenige Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Dadurch werden neben der Umwelt und dem Grundwasser auch die Rohstoffe zur Tierfutterverarbeitung geschont. Schwedisches Hundefutter ist frei von Glyphosaten.

Die Lebensqualität der Tiere wird in Schweden großgeschrieben. Dexter genießt sichtlich den Sonnenuntergang © Jesper Lundgren

Hohe Standards bei der Tierhaltung

In Schweden gibt es nur eine geringere Ausprägung an Infektionskrankheiten. Die Skandinavier verfolgen im Hinblick auf nachhaltige und artgerechte Tierhaltung sehr ehrgeizige Ziele. Die Lebensmittel- und Futterunternehmen werden regelmäßig auf die Einhaltung der Rechtsvorschriften geprüft, um die korrekte Ausführung bewährter Verfahrensweisen zu gewährleisten. Dies deckt die gesamte Kette der Tierfutterproduktion ab, von der Bodenbearbeitung über Saatgut, Fütterung bis hin zum Verkauf. Auch die Tierhaltung richtet sich danach. So müssen Kühe, Schafe und Ziegen jährlich ein paar Monate auf die Weide und verbringen nicht ihr ganzes Leben im engen Stall, wie es in unserer intensiven Form der Tierhaltung üblich ist.

Schweine werden nicht kupiert. Entsprechend werden gute Bedingungen der Tierhaltung vorausgesetzt und eingehalten. Schweden schafft es, ehrgeizige Umweltziele zu formulieren, zu erreichen und umzusetzen. Dies macht sich sowohl in der Qualität der Lebensmittel als auch im Tierfutter bemerkbar.

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