Weltgesundheitstag: Ist dein Hund zu dick?

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Immer mehr Hunde sind zu dick. Laut Studien leidet jeder vierte bis jeder zweite Hund an Übergewicht. Das kann für sie genauso schädlich sein wie für uns Menschen.

Am 7. April 2018 ist Weltgesundheitstag. Einer der besonders häufigen Gründe, die die Gesundheit von Hunden belasten, ist Übergewicht. Die Folgen eines zu schweren Körpers können schwerwiegend sein: Betroffene Hunde bekommen Hautprobleme, ihre Knochen erkranken und sogar Organe wie Herz, Leber und Niere können Schäden davontragen.

Übergewicht erkennen

Doch wie erkennst du, dass dein Hund zu dick ist? Betrachte deinen Hund von oben. Siehst du keine Taille mehr, ist das ein Anzeichen dafür, dass dein Liebling ein Problem mit seinem Gewicht hat. Wenn sogar die Bauchlinie nicht mehr zu sehen ist und du die Rippen kaum ertasten kannst, solltest du schleunigst handeln.

Was tun gegen die Pfunde?

Gehe mit deinem Hund erst mal zum Tierarzt. Es könnte nämlich sein, dass eine Erkrankung hinter den überflüssigen Pfunden steckt. Schuld könnten zum Beispiel Schilddrüsenprobleme oder Diabetes sein. Schließt der Tierarzt das aus, können du und dein Hund den Kilos zu Leibe rücken.

Es ist wichtig, die nächsten Schritte individuell zu planen. Schaue genau nach, was und wie viel du deinem Hund fütterst. Vielleicht ist es ratsam, dort etwas zu ändern. Tierärzte und Ernährungsberater können dich bei der Aufgabe unterstützen.

Bewegung ist auch ein wichtiges Mittel, mit dem ihr die Pfunde zum Schmelzen bringt. „Abhängig vom Gesundheitszustand des Hundes steht am Beginn des Trainings nur einfaches Spazieren”, erklärt der Hundeverhaltenstherapeut Martin Grandt. Und fährt fort: “Erst nach und nach darf dann die Strecke ausgedehnt und die Geschwindigkeit angepasst werden.”  Am sinnvollsten sei es, wenn der Hund sich in einem lockeren, gleichmäßigen Trab fortbewegt.

Am Ball bleiben

Angemessene Formen der Bewegung und Auslastung sowie die passende Ernährung sind zwei wichtige Komponenten, die natürlich auch weiterhin wichtig sind, wenn der Vierbeiner sein Idealgewicht erreicht hat.

Zu schwere Hunde

  • jeder vierte bis jeder zweite Hund ist betroffen
  • Übergewicht kann zu Hautproblemen, Knochenerkrankungen und Organschäden führen
  • erster Anhaltspunkt zum Erkennen von Übergewicht: beim Hund ist von oben betrachtet die Taille nicht mehr zu erkennen
  • beim Tierarzt zunächst Erkrankungen als Ursache des Übergewichts ausschließen lassen

Quelle: AGILA Haustierversicherung

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.

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