HelpingVets 2019: Tierschutzpreis geht an Brückenbauer zwischen Mensch & Tier

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Für ihr unermüdliches Engagement hat Heel Veterinär drei Tierschutzorganisationen mit dem Preis HelpingVets 2019 und jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet: das Robbenzentrum Föhr, der Eselpferdehof Südpfalz und Gesundheit durch Tiere e. V. Wuppertal.

Entgegen nahmen die freudestrahlenden Preisträger ihre Auszeichnungen in Baden-Baden, wo auch der Firmensitz von Heel Veterinär zu finden ist. Der Preis wurde zum siebten Mal verliehen. In Deutschland tätige Tierschützer hatten sich selbst online für die Auszeichnung bewerben können. Alternativ war es auch möglich, vorgeschlagen zu werden.

HelpingVets: Einsatz für Tiere sichtbar machen

„Stellvertretend für alle Bewerber möchten wir die drei diesjährigen Preisträger für ihr Engagement im Tierschutz honorieren“, sagte Jörg Sulner. Er leitet Heel Veterinär Deutschland. Ein Ziel der HelpingVets Initiative ist es, auch weniger bekannten Tierschutzvereinen Wertschätzung entgegenzubringen und sie einer breiteren Masse an Menschen vorzustellen.

Das Robbenzentrum Föhr

Die Auszeichnung für das Robbenzentrum Föhr nahmen die Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert und der Wildtierexperte Andrè van Gemmert entgegen. Sie leiten die Organisation, die sich seit 2010 um verwaiste Seehundjungen kümmert und auch anderen Robben hilft. Das Team päppelt die Tiere auf und pflegt sie, bis sie gesund und stark wieder ins Meer zurückkehren können.

Damit weniger der Meeressäuger überhaupt in Not geraten, leisten die beiden Initiatoren des Robbenzentrums  auch Aufklärungsarbeit. Denn wenn wir Menschen das Verhalten der Tiere verstehen, können wir uns so verhalten, dass wir sie nicht stören. Damit die Seehundbabies nicht von ihren Müttern getrennt und dadurch zu Heulern werden, sollten wir ihnen zum Beispiel am Strand nicht zu nahe kommen – auch wenn es vielleicht wie eine verlockende Foto-Möglichkeit aussieht.

Fotos: Robbenzentrum Föhr

Mehr über das Robbenzentrum von Janine und Andrè findet ihr hier heraus. 

Eselpferdehof Südpfalz

Auf dem Hof von Tierärztin Doris Dühr-Bien und ihrem Mann leben 25 gerettete Großtiere: Pferde, Mulis, Esel und Rinder. Die Tiere finden über den Hof entweder ein neues Zuhause oder bleiben für immer dort. Sie sind dann Botschaftertiere, mit deren Hilfe Doris Dühr-Bien den Hofbesuchern das Leben und die Bedürfnisse der verschiedenen Vierbeiner und auch den Großtierschutz näher bringt.

Esel auf der Weide

Auf dem Eselpferdehof können Groß und Klein zum Beispiel mit Eseln oder Rindern wandern gehen, sie streicheln und putzen. Der direkte Kontakt mit den Tieren ist für Kinder ebenso wie Erwachsene etwas Besonderes und zeigt, wie wichtig es ist, respektvoll miteinander umzugehen.

Fotos: Eselpferdehof Südpfalz

Wenn ihr mehr über die Tiere und die Zweibeiner erfahren möchtet, die ihnen ihr Zuhause geben, klickt euch hier zur Website des Eselpferdehofs.

Gesundheit durch Tiere e.V. Wuppertal

Brigitte Minow hat den Verein im Jahr 2014 gegründet. Durch die Arbeit des Vereins sollen Kinder Erfahrungen mit und in der Tierwelt machen und so ihre eigenen Kompetenzen im Umgang mit ihrer Umwelt entwickeln. Dazu bietet der Verein zum Beispiel den Kindertierschutzpass an.

 

Kinder lernen dabei im Rahmen einer Nachmittagsbetreuung 10 verschiedene Tierarten kennen. Welche das sind, wählen sie selbst. Die Kinder lernen die Tiere wenn das möglich ist auch hautnah kennen – ob es nun Hund, Schwein oder Huhn.

Fotos: Gesundheit durch Tiere e.V. Wuppertal

Wenn ihr mehr über die Arbeit des Vereins erfahren möchtet, findet ihr hier die Website.  

Das Engagement der Tierschützer sowohl für Tiere als auch für Menschen hat wirklich ein großes Lob verdient! Wir wünschen ihnen auch für die Zukunft viel Energie, Begeisterung und Erfolg bei ihrer Arbeit – und gratulieren natürlich herzlich zur Auszeichnung!

Im vergangenen Jahr waren Pferdeklappe e.V., Küstenhund e.V. und Tierhilfeverein Lichtbrücke e.V. die Preisträger. Wir haben hier darüber berichtet. 

Über Heel

Das Unternehmen stellt in Baden-Baden biologische Arzneimittel für Menschen und Tiere her. Diese kommen zum Beispiel bei Problemen mit dem Bewegungsapparats zum Einsatz. Heel verfolgt dabei einen integrativen Medizinansatz. Das bedeutet, dass sich Naturmedizin und Schulmedizin ergänzen. Mehr darüber könnt ihr auf www.vetepedia.de lesen.

Lena Schwarz

... ist auf dem Land aufgewachsen. In Augsburg studierte sie Anglistik, Amerikanistik und Deutsch als Fremdsprache. Bei DER HUND kann sie ihre Hundeliebe, Naturverbundenheit und Freude am Schreiben sowie Fotografieren vereinen.